Ein Portrait von Sänger Joris. Er trägt ein schwarzes Shirt und trinkt gerade aus einer Kaffeetasse. Auf den Fingerknöcheln der Hand, mit der er die Tasse hält, steht: #NDM.
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Einer von Joris Ohrwürmern des Jahres: „Nur die Musik“ oder auch #NDM.

Scenarios Adventsreihe

So feiern Eure Stars Weihnachten

  • vonLucas Kurth
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Am 4. Advent gab es den letzten Teil unserer Adventsreihe. Das Schlusslicht bildet „Herz über Kopf“-Sänger Joris.

Kurz vor Weihnachten haben wir uns noch mit Joris zum Interview verabredet. Im letzten Teil unserer Adventsreihe verrät er uns, warum sein aktueller Song „Home again“ ihm geholfen hat, sich für Weihnachten zu begeistern. Außerdem sprachen wir mit ihm über WG-Gebote und die Herausforderungen beim Servieren einer Weihnachtsgans.

Passend zu Deinem Geburtstag hast Du Dir mit Deiner neuen Single „Home again“ selbst ein Geschenk gemacht. Wenn wir mal beim Titel bleiben: Bist Du lieber zu Hause oder unterwegs?
Gerade in diesem Jahr merke ich, dass ich viel lieber unterwegs bin. Es ist schade, dass die gesamte Kunst- und Kulturbranche dieses Jahr stillgelegt ist. Viele Kollegen aus meiner Crew und der Szene machen aktuell schwere Zeiten durch und haben Existenznöte. Insofern möchte ich mit der Antwort auch eine Lanze für die Branche brechen, dass wenn wir nächstes Jahr aus diesem Corona-Albtraum erwachen sollten, nicht nur die Jorisse dieser Nation Konzerte spielen, sondern auch die kleinen Clubs bei Euch im Pott weiter Musik für Euch machen.
Den Song singst Du zusammen mit Lotte. Singst Du lieber Solo oder im Duett?
Am allerliebsten würde ich den Song mit vielen Menschen auf einer Bühne singen (lacht).

Meistens mit dem Kopf entscheiden

Du spielst Gitarre und Klavier. Wenn Du ein Instrument aufgeben müsstest, welches wäre es?
Das ist eine Horrorvorstellung und die Vorstellung macht mich zutiefst traurig (lacht). Wahrscheinlich die Gitarre.
Ein Hit von Dir heißt „Herz über Kopf“. Wenn Du Entscheidungen treffen musst, hörst Du auf Dein Herz oder Deinen Kopf?
Es kommt auf die Entscheidung an. Wenn ich in normalen Zeiten abends unterwegs bin und morgens früh raus muss, höre ich definitiv auf mein Herz. Dafür hasse ich mich am nächsten Morgen selbst. Wenn es um wichtige Dinge geht, entscheidet meist der Kopf.

WG-Gebot: Nur Weihnachtsfilme schauen

So, kommen wir zu unserem weihnachtlichen Entweder-Oder: Bist Du Weihnachtsfan oder doch eher Team Grinch?
Die ersten 28 Jahre war ich definitiv Team Grinch und habe nicht viel von Weihnachten gehalten. Vor zwei Jahren habe ich dann den Song „Home again“, der nun erschienen ist, für eine Person geschrieben. Diese Person hat es komplett geändert. Zudem habe ich 2019 in Dortmund im Stadion beim Weihnachtssingen gesungen. Das war das erste Jahr, in dem ich Weihnachten eine Chance gegeben habe (lacht).
Liest Du an kalten Tagen lieber ein Buch oder schaust Du Filme/Serien?
Ich würde gerade gerne sagen, dass ich ein Buch lesen würde. Wahrscheinlich schaue ich aber doch eine Serie. Im Moment ist aber ein Gebot in unser WG, dass wir nur Weihnachtsfilme gucken dürfen. Deswegen ist der Dezember bei mir eher ein fernsehfreier Monat (lacht).

Heiligabend an der Raststätte

Wenn wir mal ans Festtagsessen denken: Kochst Du dann selber oder lässt Du dich bekochen?
Ich habe dieses Jahr tatsächlich sehr viel gekocht und habe es für mich entdeckt. Es hat mir viel Spaß gemacht und mittlerweile koche ich gerne selbst. Letztes Jahr habe ich für die gesamte Familie eine Weihnachtsgans gemacht. Dazu Klöße und Rotkohl. Für die vegetarische Fraktion gab es vegetarisches Essen und ich stand insgesamt sechs Stunden in der Küche.
Alle saßen erwartungsvoll am Tisch und ich habe die Gans auf den Tisch gestellt. Sie hat sehr gut gerochen und in dem Moment fällt mir auf, dass ich keine Ahnung habe, wie ich sie schneiden soll. Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, es war wirklich kompliziert. Ich habe es nicht geschafft, aber es hat sehr lecker geschmeckt (lacht).
Wo trifft man Dich auf dem Weihnachtsmarkt am ehesten: beim Glühwein oder beim Punsch?
Definitiv am Glühweinstand – auch, um den Weihnachtsmarkt auszuhalten.
Was ist Dein „Guilty Pleasure“ in der Weihnachtszeit?
Es ist eigentlich kein „Guilty Pleasure“, sondern einfach nur ein bisschen unromantisch. Wir treffen uns mit Freunden an Heiligabend spät nachts an einer Autobahnraststätte und trinken einen Kaffee zusammen. Dabei beschenken wir uns gegenseitig. Es ist ein schönes Ritual.

Die anderen Teile unserer Reihe „So feiern Eure Stars Weihnachten“ gibt es hier:
Bastian Bielendorfer hat uns verraten, dass er jedes Jahr Schlittschuhlaufen geht, obwohl er es nicht kann.
Alle Farben isst an Heiligabend gerne klassisch Gänsebraten mit Rotkohl. Und Karoline Herfurth liebt es in der Weihnachtszeit zu puzzlen.

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