Leony liegt in einer weißen Bluse auf weißem Boden. Ihre rechte Hand hält sie am Kopf.
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Für die Zukunft wünscht Leony sich, dass ihre Musik international bekannt wird.

Im Gespräch mit Scenario: Leony

„Ich habe meist gute Laune, bin ein bisschen verpeilt und sehr warmherzig“

  • vonLucas Kurth
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Sie ist die Stimme hinter Songs wie „Paradise“ und „Brother Louie“ vom DJ-Duo VIZE. Doch auch als Solo-Sängerin startet die 23-jährige Leony nun durch.

Leony gilt als einer der Shootingstars und durfte bereits mit Capital Bra, Sam Feldt oder Dimitri Vegas zusammenarbeiten. Wir sprachen mit der gebürtigen Bayerin über Ihr neustes Werk und sie gibt Euch Tipps mit auf den Weg, was wichtig ist, wenn man eine musikalische Karriere einschlagen möchte.

Dein neuer Song „Faded Love“ ist seit Kurzem draußen. Kannst Du uns etwas über den Entstehungsprozess verraten?
Ich saß zusammen mit meinem Produzenten im Studio und wir hörten Lieder von früher. So etwas machen wir häufiger. Wir hörten auch das Lied „Dragostea Din Tei“, welches in den 2000ern sehr erfolgreich war. Darauf haben wir unsere Akkorde gespielt und ich habe einen Text dazu geschrieben. Glücklicherweise haben wir die Rechte im Anschluss erhalten.
Welche Musik hörst Du denn privat gerne?
Das ist bei mir situationsbedingt, denn ich höre eigentlich alles. Wenn ich mit meinen Freundinnen feiern bin, hören wir gerne Lieder aus den 2000ern, weil wir damit unsere Jugend verbinden. Ich kann mich gar nicht auf eine Lieblingsrichtung fixieren, da ich alles gerne höre (lacht).
Nach Deiner Teilnahme bei der Castingshow „Rising Star“ bist Du nun erfolgreich als Solokünstlerin unterwegs. Was hat sich seitdem für Dich verändert und wie betrachtest Du die Entscheidung rückblickend?
Das war für mich eine komplette Veränderung. Zu dem Zeitpunkt war ich 17 Jahre alt und ich habe mit zwei Jungs zusammen bei YouTube Songs gecovert. Bei der Castingshow habe ich meinen Manager kennengelernt. Für mich war es ein wichtiger Schritt, da die Einschaltquoten der Show nicht sehr gut waren und mich nicht so viele Menschen kannten. Trotzdem konnte ich viel Erfahrung sammeln, hatte aber nicht den Stempel „Gewinnerin einer Castingshow“ mit im Gepäck. Man muss selbst seinen eigenen Weg finden.

Zusammenarbeit mit Coldplay wäre ein Traum

Mittlerweile arbeitest Du u.a. mit Alan Walker, Dimitri Vegas, VIZE, oder Capital Bra zusammen. Wie ist es mit solchen Musikern Songs aufzunehmen, geht dabei ein Traum in Erfüllung?
Total. Selbst wenn ich zwei Jahre zurückblicke, hätte ich niemals gedacht, dass ich mit solchen Leuten zusammenarbeiten darf. Ohne meinen Manager Vitali (VIZE) wäre das auch nicht möglich gewesen. Wenn ich Künstler wie z.B. Sam Feldt kennenlerne, frage ich mich, warum ausgerechnet ich ihn kennenlernen darf. Das darf man nicht für selbstverständlich halten, weil man nie weiß, wie lange es noch andauert!
Was möchtest Du mit Deiner Musik erreichen?
Ich würde gerne einen Song mit Coldplay schreiben (lacht). Leider ist es aktuell noch ein Traum, aber dass ist auf jeden Fall ein Ziel. Dazu wäre es schön, wenn meine Musik irgendwann über die Landesgrenzen bekannt wird und Menschen bei einem Konzert von mir die Texte mitsingen können.

Ein harmonisches Team ist das A und O

Wenn Du Dich in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Das ist eine schwere Frage (lacht). Meine Musik ist sehr tanzbar, verbreitet gute Laune ist aber gleichzeitig gefühlvoll. Ich selbst habe meist gute Laune, bin ein bisschen verpeilt und sehr warmherzig.
Welche Worte würdest Du jungen Menschen, die ebenfalls Musiker werden wollen, mit auf den Weg geben?
Niemals aufgeben. Es gibt immer einen Punkt, an dem man denkt, es geht nicht weiter, aber man muss weitermachen. Dazu ist ein gutes Team um Dich herum wichtig, das mit Dir zusammen lachen und weinen kann.

Max Giesinger hat uns im Interview verraten, warum er eine Zeit lang auf Social Media verzichtet hat und was er das letzte Jahr über in Portugal getrieben hat.

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