Niklas (links) und David stehen mit dunklen Klamotten und dunkler Sonnenbrille zwischen Güterwaggons in lässiger Pose.
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Niklas (l.) und David quasseln seit Februar 2019 in ihrem Podcast „Arm aber Sexy“ über ihren Alltag.

Im Interview mit Scenario

Niklas & David im Gespräch - Unbeschwerte Unterhaltung im Doppelpack

  • vonLucas Kurth
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Nur in Boxershorts bekleidet sind sich Niklas & David nach einem Festival begegnet – der Grundstein einer Freundschaft war gelegt.

Niklas und David sind seit knapp zwei Jahren mit ihrem Podcast „Arm aber Sexy“ auf Spotify und Co. unterwegs. Wir haben uns mit beiden zum Interview verabredet und sprachen mit ihnen über ihr verrücktes Kennenlernen und erfuhren, was sie am anderen schätzen.

Euer Podcast heißt „Arm aber Sexy“. Für alle, die ihn noch nicht kennen. Worum geht es und über welche Themen sprecht Ihr?
Niklas: Wir nehmen uns die Freiheit, über alles reden zu können und dadurch, dass wir kein genaues Thema verfolgen, kann sich jeder Hörer und jede Hörerin sehr gut wiederfinden. Wir bekommen Nachrichten, dass uns Leute morgens in der Bahn hören und sich kaputtlachen und es zu peinlichen Momenten führt. Wir möchten den Menschen etwas Lustiges mitgeben und sie unbeschwert unterhalten.
Wie habt Ihr Euch kennengelernt?
Niklas: (lacht) Wir sind uns quasi über den Weg gestolpert! David ist morgens in Boxershorts auf meiner Couch in meinem Heimatort wach geworden. Ich kannte ihn nicht. Freunde haben ihn von einem Festival, wo wir beide gearbeitet haben, mit zu mir genommen. Wir haben uns in Boxershorts kennengelernt und er hat sich überschwänglich entschuldigt. Danach haben wir schnell gemerkt, dass wir auf einer Welle sind und den Hang dazu besitzen, viele lustige Sachen ins Internet zu stellen. Unsere humoristischen Kräfte haben wir im Anschluss gebündelt und verschiedene Projekte zusammen ins Leben gerufen.

Die Zuhörerschaft ist ein Traum

Der Podcast trägt den Zusatz „den absurden Alltag zwischen Luxusproblemen und Lebensträumen“. Welche Träume habt Ihr noch?
Niklas: Ein kleiner Traum ist definitiv in Erfüllung gegangen, als plötzlich Leute angefangen haben den Podcast zu hören. Selbst zu verstehen, dass Menschen sich unsere Geschichten anhören, die wir erleben, ist sehr interessant. Aus diesem Grund ist uns auch die Verantwortung bewusst, die wir haben.
In den sozialen Netzwerken, speziell in Insta-Storys, seid Ihr sehr aktiv und kreativ. Woher nehmt Ihr die Ideen?
David: Wüsste ich es, würde ich es dir sagen. Es sieht spektakulärer aus, als es ist, aber wir haben einen normalen Alltag wie jeder andere auch. Manchmal inspirieren uns Dinge im Alltag und machen es einfach. Einfachheit ist meist das, was am meisten belohnt wird. Zwar sind die Storys nach 24 Stunden weg, aber es stehen allen dieselben technischen Möglichkeiten zur Umsetzung zur Verfügung.

Schwärmereien über den Podcast-Partner

Niklas: Das Einzige, was wir immer beibehalten, ist, dass es aus dem Leben gegriffen ist. Frei nach dem Motto „Das Leben schreibt keine Drehbücher“. Wir gehen wie jeder andere zur Arbeit, machen uns danach unsere Nudeln mit Pesto und schauen uns dann vielleicht noch einen Film an. Auf diesem Weg und in den Abläufen passieren aber viele Dinge, in denen sich jeder wiederfindet.
Welche Eigenschaft vom jeweils anderen würdet Ihr gerne für Euch selbst besitzen, welche nicht und warum?
David: Niklas hat die sehr tolle Eigenschaft, verschiedene Sachen in einer kurzen Zeit spielerisch miteinander zu verbinden, gerade im Bereich Storytelling. Da fragt man sich manchmal, woher die Drehbücher bei Niklas kommen. Eine Eigenschaft, die ich nicht wollen würde, ist, dass Niklas sehr schnell gestresst wird (lacht). Ich habe durch meine Erfahrung im Eventbereich ein gutes Zeitgefühl.
Niklas: Es klingt zwar sehr oberflächlich, aber David könntest du zu jeder Tageszeit und jedem Anlass in einen Sack Kartoffeln stecken und er würde wunderschön aussehen. Er ist sehr attraktiv und er schämt sich dafür zu Tode. Ich bin über zwei Meter groß und muss mich bei jedem Türrahmen bücken. Sein Aussehen ist grandios (lacht).
Und jetzt zur negativen Eigenschaft. David hat einen fast krankhaften Drang dazu, Leute zu korrigieren und versucht sich immer eloquent auszudrücken. Das führt zu einigen brenzligen Situationen, weil er selbst bei Menschen, die er gerade kennenlernt, auf die Idee kommt, sie darauf hinzuweisen, dass sie zum Beispiel eben den Genitiv falsch benutzt haben.

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