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Kreischende Fans sind garantiert, wo Mike Singer auftritt.

Im Gespräch mit Scenario: Mike Singer

Songs über das eigene Leben tun besonders gut

  • vonLucas Kurth
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Mit gerade einmal 20 Jahren hat Mike Singer 1,4 Mio. Instagram-Follower und ist ein gefeierter Popstar. Wir hatten ihn im Interview zu Gast.

Mit seiner Single „Paranoid“ nahm Mike Singer vor kurzem beim „Free ESC“ teil. Im Interview sprach der 20-Jährige mit uns über sein kommendes Album, seinen Umgang mit Social Media und worauf er sich nach der Corona-Krise am meisten freut. 

Mike, vor Kurzem bist Du mit dem Song „Paranoid“ für Dein Heimatland Kasachstan beim „Free Eurovision Song Contest“ angetreten. Was bedeutet der Song für Dich? 

Es bedeutet mir erst mal sehr viel, dass ich mit diesem Song auftreten durfte. In dem Song stecken sehr viele Gefühle von mir, deswegen ist es ein sehr wichtiger Song für mich. 

Im November erscheint das gleichnamige Album. Worauf können sich Deine Fans freuen, und wie unterscheidet sich „Paranoid“ von Deinen vorherigen Alben? 

Das Album ist viel reifer und um ehrlich zu sein mein Lieblingsalbum von allen, die ich bis jetzt gemacht habe. Es ist für jeden was dabei und wir haben viele Ohrwürmer. 

Mit welchem Künstler würdest Du gerne noch zusammenarbeiten? 

Ich bin sehr offen, höre persönlich sehr viel verschiedene Musik. Für einen Künstler könnte ich mich gar nicht entscheiden. 

Du schreibst und komponierst Deine Songs autodidaktisch. Was sind die Besonderheiten und hat Dich diese Fähigkeit schon vor Herausforderungen gestellt?

Es ist bei jedem Song unterschiedlich, aber meist sind es Erfahrungen aus meinem eigenen Leben, die ich in meinen Songs verarbeite oder erzähle. Mir tut es gut, wenn ich Songs über mein Leben schreibe.

Für die meisten Menschen ist es ein hohes Risiko, den Traum einer Musikkarriere zu verwirklichen, weil es in vielen Fällen nicht klappt. Was hättest Du beruflich gemacht, wenn es mit der Musik nicht hauptberuflich funktioniert hätte? 

Ich schätze, ich hätte einfach hinter einer Maschine gestanden und hätte irgendwas nicht Weltbewegendes gemacht. Für mich gab es eigentlich immer nur den einen Plan und das war die Musik.

Du bist als Künstler in der Zeit mit Social-Media aufgewachsen. Vor Kurzem hast Du Dein Profil bei Instagram entfernt. Ist die neue, digitale Form der Kommunikation eher Fluch oder Segen für Dich? 

Es ist beides, mal tut es einem gut und mal nicht. Man sollte die Mitte finden und sich nicht nur auf diese virtuelle Welt konzentrieren. 

Was sind Deine kurzfristigen, aber auch langfristigen Ziele? 

Ich möchte die Menschen mit meiner Musik glücklich machen und für meine Familie da sein. Das ist für mich das Wichtigste. 

Aktuell leben wir in einer sehr besonderen Zeit. Wie nimmst Du es wahr und wie gehst Du selbst als junger Mensch damit um? 

Ich hoffe einfach, dass die Zeit schnell umgeht. Ich halte mich an die Regeln und mache sehr viel Musik von zu Hause aus.

Worauf freust Du Dich am meisten, wenn die Corona-Krise vorbei ist?

Endlich wieder normale Konzerte zu spielen.

Zuletzt hatten wir Hobbytüftler und Musiker Fynn Kliemann sowie Pop-Sternchen und Sing-Mein-Song-Teilnehmerin LEA im Interview zu Gast.

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