Wir haben mit Tom Gregory gesprochen.
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Wir haben mit Tom Gregory gesprochen.

Gespräch

Tom Gregory im Interview: „Es macht glücklich endlich etwas zu veröffentlichen“

  • Janine Jähnichen
    vonJanine Jähnichen
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  • Lucas Kurth
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In wessen Haut würde ein erfolgreicher Sänger wie Tom Gregory wohl gerne mal schlüpfen? Wir kennen die Antwort und haben außerdem in sein Album reingehört.

Seine Songs wie „Small Steps“ und „Never Let Me Down“ laufen im Radio rauf und runter. Nun hat der Engländer Tom Gregory sein erstes Album veröffentlicht, mit dem er in den vergangenen Wochen auf „Wohnzimmer-Konzert“-Tour durch Deutschland war. Wir haben ihn in Oberhausen getroffen und mit ihm über seine Songs und seine Liebe für die deutsche Musik-Szene gesprochen.

Tom, Du hast vor einigen Wochen Dein Debütalbum „Heaven In A World So Cold“ veröffentlicht. Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal ein Album zu releasen?

Ich bin wirklich erleichtert. Es hat mich fünf Jahre gekostet, dieses Album zu machen. Das waren eine Menge Arbeit, viele Tränen, viele glückliche, aber auch viele traurige, deprimierende Momente. Deswegen fühle ich mich jetzt einfach nur gut. Ich komme aus einer sehr kleinen Stadt, da macht es einfach glücklich, endlich etwas zu veröffentlichen.

Für Deinen Hit „Never Let Me Down“ hast Du mit VIZE zusammengearbeitet. Wie seid Ihr zusammengekommen?

Ich kenne die Jungs von VIZE jetzt circa fünf Jahre, weil wir beim selben Label unter Vertrag sind. Wir hatten zeitgleich große Songs draußen – ich „Fingertips“ und die Jungs hatten „Glad You Came“ und einen Song mit Felix Jaehn in den Charts – und so haben wir beschlossen, zusammen ins Studio zu gehen, sind nach Berlin geflogen und haben versucht, unsere zwei Styles zusammenzubringen. Und heraus kam „Never Let Me Down“ (lacht).

In Deiner neuen Single „Rather Be You“ singst Du „I’d rather be you“ (dt. „Ich wäre lieber Du“). Gibt es eine berühmte Person, die Du gerne einen Tag lang wärst

Oh, ich wäre sehr gerne Jeff Bezos (Anm. d. Red.: der Amazon-Gründer) und würde mir dann eine Milliarde Dollar überweisen. Das wäre mein Plan: Mir das Geld überweisen und dann wieder ich selbst werden. (lacht)

In Deinem Hit „Fingertips“ singst Du von jemandem, der Dir geholfen hat Songs zu schreiben, auch wenn Du nichts zu sagen hattest und bei dem Dir klar war, dass es „The Only One“ ist. Welcher Person widmest Du diesen Song?

!!Oh nein, es geht gar nicht um eine Person, sondern um eine Gitarre! Als ich 15 Jahre alt war, ist meine Gitarre kaputt gegangen. Es war eine Tanglewood Gitarre und sie ist buchstäblich in zwei Hälften zerbrochen. Meine Eltern hatten zu der Zeit kein Geld, ich selbst auch nicht, da wir aus einer sehr armen Stadt in England kommen. In meiner Schule gab es damals aber eine große Musikabteilung und da bin ich hereinspaziert und habe eine Gitarre geklaut – und darum geht’s in dem Song.

Ich habe so viele Hits auf dieser Gitarre geschrieben, die ich dann für das Album verwendet habe, und so kam es mir während der Ideenfindung in den Kopf: „Lasst uns einen Song darüber schreiben, wie sehr ich diese Gitarre liebe!“. Es geht also nicht um ein Mädchen – um ehrlich zu sein, aber einer der wenigen Songs auf dem Album, in dem es nicht um ein Mädchen geht (lacht).

Du hast eine sehr enge Verbindung zu Deutschland, lebst sogar ab und an in Hamburg. Was gefällt Dir hier am meisten?

Definitiv die Live-Musik-Szene – die ist hier unglaublich! Für mich hat Deutschland die beste Live-Szene außerhalb Amerikas, weil man hier einfach so viele Shows spielen kann. Von Februar bis März 2021 spielen wir hier beispielsweise in 20 verschiedenen Städten und Locations. Das ist in England überhaupt nicht möglich! Da existieren wahrscheinlich nicht mal 20 verschiedene Locations. Aber natürlich liebe ich hier auch andere Dinge, wie das deutsche Bier und die Leute hier – ich liebe es einfach, hier aufzutreten!

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