Toni steht vor einem blauen Hintergrund. Ihre langen Haare sind rosa gefärbt, sie trägt eine Jeansjacke mit Stoff-Kapuze und eine Sonnenbrille mit sternenförmigen Gläsern.
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Ihre neue Single „Fly away“ hätte Toni (Tones And I) sich gern als Jugendliche angehört.

Im Gespräch mit Scenario

Tones and I im Interview: „Ich wollte einen Song machen, der andere inspiriert“

  • vonLucas Kurth
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Tones And I schaffte es von der Straßenmusikerin mit ihrem Song „Dance Monkey“ auf die Eins der Charts. Mit „Fly away“ legt sie jetzt nach.

Ihren Song „Dance Monkey“ kennt Ihr alle. Jetzt hat Sängerin Tones and I mit „Fly away“ eine neue Single rausgehauen. Wir haben die australische Sängerin zum Zoom-Interview getroffen und mit ihr über die Beziehung zu ihrem Großvater und die Besonderheit der Straßenmusik gesprochen.

Du hast Deinen neuen Song „Fly away“ veröffentlicht. Kannst Du uns etwas über den Entstehungsprozess des Liedes verraten?
Ich liebe dieses Lied wirklich sehr und ich habe es geschrieben, weil ich einen Song schreiben wollte, den mein jüngeres Ich hören würde. Als ich jung war, hörte ich Lieder, die mich inspirierten. Lieder, die die Gemeinschaften nicht trennte. Einen solchen Song, der andere Menschen inspiriert, wollte ich auch schreiben. 
In dem Lied geht es darum, seine Träume zu jagen und seine Ziele zu erreichen. Was hast Du noch für Ziele als Musikerin? 
Ehrlich gesagt, das größte Ziel für mich ist die Langlebigkeit meiner Musik. Ich möchte Shows auf der ganzen Welt spielen und jeder, der meine Shows besucht, soll diese Leidenschaft in mir erkennen. Ich brenne einfach für die Musik!
Auf dem Cover des Songs bist Du mit deinem Opa zu sehen. Was macht Deinen Großvater so besonders für Dich?
Ich liebe ihn und wollte etwas, das uns für immer verbindet. Ich sagte zu ihm: „Weißt Du noch, wie viral das Cover von Dance Monkey gegangen ist?“, und fragte ihn, ob er mit mir auf dem Cover von „Fly Away“ zu sehen sein möchte: „Dein Gesicht wird um die Welt gehen!“. Danach war ich bei der Late-Night Show von Jimmy Kimmel und er hielt das Songcover von „Fly Away“ in die Kamera und das war das Coolste für mich, dass er ein Bild von meinem Großvater hochhält.
Wann hast Du gemerkt, dass der Song „Dance Monkey“ wahrscheinlich Dein Leben verändern würde?
Es gab so viele kleine Dinge, die passiert sind, und auch jetzt weiß ich nicht, warum das Lied so erfolgreich ist. Es ist so verrückt. Der Song ist immer noch in den Charts, und am Anfang wusste ich nicht einmal, was die Charts sind. Mein ganzes Team und ich waren super aufgeregt.
Bald veröffentlichst Du Dein Debütalbum. Kannst Du uns einen kleinen „Sneak Peek“ geben, was Deine Fans erwarten können?
Ich habe während des gesamten Lockdowns daran gearbeitet. Eines meiner Lieblingslieder ist „Welcome to the Mad House“ – es handelt davon, wie ich es erlebt habe, als ich von null auf hundert gegangen bin.
Hattest Du als Kind ein Idol, zu dem Du musikalisch aufgeblickt hast?
Du wirst es nicht glauben, aber meine Lieblingssängerin war und ist Christina Aguilera. Wir haben natürlich nicht den gleichen Sound, aber ihre Stimme ist unglaublich. Es wäre ein Traum, einmal ein Lied mit ihr zu schreiben.
Hast Du zum Schluss noch einen Tipp für Jugendliche, die den Traum haben, Berufsmusiker zu werden?
Was toll ist, ist, dass es in Europa, also direkt da, wo ihr seid, eine tolle Straßenmusikszene gibt – wie dort, wo ich herkomme. Viele Leute kommen nach Australien, um auf der Straße aufzutreten, aber ebenso viele Leute gehen dafür nach Europa. Wenn man auf der Straße spielt, wartet man nicht darauf, dass jemand kommt und einem Möglichkeiten anbietet – man schafft sich seine eigenen. Ich denke, das ist der beste Weg, und man übt jeden Tag, ohne es zu merken.

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