Ein Ausblick auf die Themse bei Nacht. Im Bildvordergrund stehen die typisch englischen, roten Telefonzellen. Auf der anderen Seite des Flusses leuchtet das Riesenrad London Eye.
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Beim Anblick der ersten roten Telefonzellen fühlte Bella sich gleich richtig angekommen in London.

Reisetipp

Auf Entdeckungstour in London

Film-Schauplätze und Sehenswürdigkeiten, so weit das Auge reicht: Bella hat jedes Fleckchen der britischen Hauptstadt mit purer Begeisterung aufgesogen.

Von Bella Nauen

Wenn ich einen Ort nennen müsste, von dem ich von Grund auf begeistert bin, würde ich London nennen. Das ist so, seit ich das erste Mal mit sechzehn dorthin geflogen bin und mit meiner Mutter die Stadt erkundet habe. An London hat mich damals wie heute vieles gereizt: die tolle Architektur, der britische Akzent, der Fakt, dass viele meiner Lieblingspersönlichkeiten ihr Zuhause in England haben oder hatten (Hugh Grant, die Beatles, Emma Watson…) und auch Harry Potter – in keiner bestimmen Reihenfolge.

Auch wenn unsere Reise holprig startete (acht Stunden Verspätung des Fluges), war es das auf jeden Fall wert. Ich weiß noch, wie wir durch die Stadt gezogen und auf dem Weg zu unserem Hotel an mehreren roten Telefonzellen vorbeigekommen sind. Das war dann der Moment, in dem mir klar geworden ist, dass ich nun wirklich in London angekommen bin. Natürlich haben wir uns andere Sehenswürdigkeiten auch nicht entgehen lassen und waren an allen Orten, die einem in den Kopf kommen, wenn man an London denkt: Big Ben, Piccadilly Circus, der Buckingham Palace… Ich war von allem unglaublich fasziniert, und ich weiß noch, wie ich vor dem wohl bekanntesten Glockenturm der Welt stand und mich gar nicht daran sattsehen konnte.

Auf den Spuren der Lieblingsfilme

Natürlich sind meine Mutter und ich auch auf den Spuren einiger unserer Lieblingsfilme gewandert: In Notting Hill haben wir beispielsweise nach Hugh Grants Buchladen Ausschau gehalten! Dabei sind wir auch auf viele andere tolle Dinge gestoßen, wie zum Beispiel einen kleinen Shop namens „PortoBella“, in welchem man gewünschte Motive auf einen Pulli oder Schuhe malen lassen kann. Das kleine, kreative Geschäft hat super gut in das restliche Flair der Gegend gepasst, mit den vielen bunten Häusern und dem süßen Markt.

Veganer Kuchen, Kunst und Harry Potter

Als es nach ein paar Tagen dann Abschied nehmen hieß von London, habe ich mir fest vorgenommen, das Land auf jeden Fall noch einmal zu besuchen. Dies tat ich dann auch und war wieder so begeistert, als wäre es das erste Mal vor Ort. Zum zweiten Besuch gehörte dann unter anderem, in typisch britischen Cafés veganen Kuchen zu genießen und in Galerien Kunstwerke anzuschauen. Aber auch der Besuch der Warner Bros Studios in Watford, wo die Harry-Potter-Filme gedreht wurden, gehörte dazu! Zu den Studios allein könnte ich seitenweise etwas schreiben, da ich so begeistert davon war. Aber zusammenfassend kann ich auf jeden Fall sagen, dass sich die Studios für jeden Harry-Potter-Fan total lohnen und ich sie jedem, der die Chance hat, sie zu besuchen, nur empfehlen kann!

Das letzte Mal war ich dann von der Schule aus in London – und das für einen einzigen Tag. Ein Vorteil unserer frühen Ankunft nach der nächtlichen Busfahrt war unter anderem, dass wir die allerersten Besucher im Harry Potter Shop in King’s Cross waren – kaum sonst jemand ist nämlich auf die Idee gekommen, um halb sechs dort zu sein. Den kleinen Shop ohne andere Besucher zu erleben, ist fast schon eine Seltenheit; normalerweise ist dieser nämlich so gefüllt, dass man kaum einen Fuß vor den anderen setzen kann. Im weiteren Verlauf des Tages haben wir die Stadt dann weiter fleißig erkundet.

Jeder Tag in London war ein absolutes Highlight, und ich hoffe, dass ich endlich wieder meine Lieblingsstadt besuchen kann, wenn sich die Situation rund um Corona beruhigt hat.

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