Sinas Endergebnis ist zu sehen: Sie hat auf das dunkelbraune Holzbrett aus Nägeln und weiß/beiger Wolle einen Elefanten gezaubert.
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Aus simplem Bastelzubehör eine großartige Wanddekoration zaubern – Sina weiß, wie das geht.

DIY mit Scenario

Mit Nagel und Wolle statt Pinsel und Farbe

  • vonSina Dietz
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Kunstwerke entstehen nicht nur auf Leinwänden, sondern auch auf ausgedienten Regalbrettern und mit einer ordentlichen Portion Hammerschläge.

Egal ob als cooles DIY-Projekt für die erste eigene Wohnung oder als Beschäftigung in dieser Zeit, die wir hauptsächlich zu Hause verbringen. Ich zeige Euch heute wie Ihr aus ein paar Nägeln, einem Holzbrett und Wolle einzigartige Wandbilder gestalten könnt. Was Ihr dazu braucht:

– Eine Holzplatte in der Farbe Eurer Wahl. Die Platte könnt Ihr natürlich auch anmalen oder lasieren, um Euren persönlichen Lieblingsfarbton zu kreieren. Hierbei eignet sich auch ein altes Regalbrett zum Upcyclen. Wichtig ist nur, dass es dick genug für die Nägel ist. – Wolle, die nicht zu breit ist – Hammer – Schraubendreher – Schere – Nägel (z.B. 1,8 x 35 mm) – Bleistift – Radiergummi – Unterlage für das Holzbrett – Bildhalterungen inkl. Schrauben – Alleskleber – ... als Hilfe eine Vorlage für Euer Motiv ausgedruckt oder als Foto auf dem Handy (als Inspiration ist die App „Pinterest“ sehr hilfreich!)

Step 1: Bereitet Eure Arbeitsfläche vor. Legt eine Unterlage unter das Holzbrett, damit Ihr den Tisch oder Boden, auf dem das Holzbrett liegt, durch die Schläge mit dem Hammer nicht beschädigt. Nehmt den Bleistift und übertragt Eure Vorlage auf das Brett.

Step 2: Wenn Ihr mit Eurer Skizze zufrieden seid, nehmt Hammer und Nägel zur Hand und schlagt nach und nach die Nägel in das Brett entlang Eurer Hilfslinien (die Linien könnt Ihr wegradieren, falls sie Euch stören, bevor Ihr die Wolle einspannt). Wichtig: Ich empfehle Euch, am Anfang lieber einen größeren Abstand zwischen den Nägeln zu lassen. Nachträglich könnt Ihr, wenn Ihr mehr Nägel wollt, immer noch welche in das Brett schlagen. Habt Ihr jedoch einmal ein Loch geschlagen, ist es sichtbar, auch wenn Ihr den Nagel an dieser Stelle nicht mehr möchtet. Außerdem ist es schwieriger Nägel, die eng beieinanderstehenden später mit Wolle zu verbinden.

Nicht aufgeben - auch wenn es dauert

Step 3: Bloß nicht aufgeben! Je nachdem für welches Motiv Ihr Euch entscheidet, kann dies einige Nägel in Anspruch nehmen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Nägel ich für meinen Elefanten am Ende in das Brett geschlagen habe. Aber ich kann Euch sagen: Gefühlt waren es hunderte. Ich empfehle Euch, auch zum Schutz Eurer Eltern, Geschwister, Mitbewohner oder Nachbarn zwischendurch mal Pause zu machen. Das Hämmern ist nämlich ziemlich laut ;-)

Step 4: Nachdem alle Nägel ihre Positionen eingenommen haben, könnt Ihr anfangen die Wolle zwischen den Nägeln zu spannen. Tipp: Beginnt die Wolle zunächst einmal um den Nagelkopf zu wickeln und danach von Kopf zu Kopf zu spannen. Dadurch verhindert ihr, dass sich die Wolle zwischendurch löst und das Spannen umsonst war. Ich habe auch immer zuerst einmal nacheinander alle Nägel der Reihe nach eingespannt, bevor ich sie überkreuzt gespannt habe – aber das ist denke ich mal egal, in welcher Reihenfolge man spannt.

Step 5: Habt Ihr alle Nägel mit der Wolle verbunden und habt die Enden verknotet? Seid Ihr zufrieden? Falls nicht, kann es helfen, zwischendurch noch weitere Nägel zu setzen, um das Muster zu verändern. Abschließend nehmt Ihr eine Schere zur Hand und schneidet die verknoteten Wollenden ab. Ich habe die Wollknoten anschließend noch mit durchsichtig trocknendem Kleber fixiert, damit sie sich nicht wieder öffnen.

Step 6: Fast fertig. Nur noch die Wandhalterung anbringen, dann kann Euer Kunstwerk Eure Wand schmücken.

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