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Ein Besuch der Cliffs of Moher steht auf Bellas Highlight-Liste ganz oben.

Reisetipps von Scenario

Eine Reise ins Land der Kobolde

Bella war im letzten Sommer für vier Wochen in Irland. Sie ist noch immer so begeistert, dass sie ihre größten Highlights mit Euch teilen möchte.

Als ich letztes Jahr im Juli aus dem Flugzeug in Dublin gestiegen bin, war tatsächlich das Erste, was ich gesehen hab, ein Regenbogen. Ganz passend also zum Land der Kobolde, des Guinness und der Pubs. Einen Monat durfte ich in diesem tollen Land verbringen und würde jeder Zeit liebend gern zurück. 

Dabei war eines der tollsten Erlebnisse wahrscheinlich der eintägige Ausflug zu den Cliffs of Moher im Westen des Landes. Wir buchten damals eine Bustour, welche uns in einigen Stunden von Dublin zu einem der Wahrzeichen Irlands bringen sollte. Auf der Fahrt wurde man mit typisch irischer Musik wie „Whiskey in the Jar“ von The Dubliners gut eingestimmt und die Vorfreude auf die Klippen stiegen. Vor Ort konnte ich meinen Augen kaum glauben, denn keine Fotografie kann den Cliffs of Moher gerecht werden. 

Rund 120 Meter hoch (stellenweise sogar 214 Meter) und mehr als acht Kilometer lang, sind sie wirklich ein Naturspektakel. Ich konnte mich gar nicht sattsehen: weder an dem türkisfarbenen Meer, noch an den rauen Klippen. Und auch wenn der Aufenthalt dort nur knapp eineinhalb Stunden dauerte, war es trotzdem ein Anblick, den ich nie wieder vergessen werde. Aber dies war nicht das einzige Highlight meiner Reise. 

Auch der Aufenthalt in Galway zählt auf jeden Fall zu einem Ausflug, an den ich mich gerne zurückerinnere. Wir machten damals auf der Fahrt dorthin einen kurzen Zwischenstopp in Cong, einem kleinen Dorf, welches mit seinen wenigen Läden und seiner tollen Landschaft beeindruckt. Dort kaufte ich mir auch ein irisches Märchenbuch, aus welchem ich total gerne lese, wenn ich die Zeit in Irland vermisse. In Galway selbst wurden wir direkt von irischer Straßenmusik begrüßt. Mit Geigenspielen und guter Laune starteten wir also unsere Zeit dort und sahen uns die Innenstadt Galways fasziniert an. 

Allgemein findet man in Irland viele tolle Straßenkünstler, beispielsweise ist man auf der Grafton Street im Herzen Dublins immer von toller Musik umgeben. Auf dieser Straße findet sich auch das Stephen’s Green Shopping Centre, in welchem man gut einige irische Souvenirs ergattern kann. Das Einkaufszentrum selbst ist hierbei nicht direkt als solches zu erkennen, da es von innen vor allem durch seinen tollen Baustil und das gläserne Dach beeindruckt. Im Erdgeschoss finden sich vereinzelt kleine Stände, an welchen von gemalten Bildern zu Shirts alles verkauft wird. 

Magische Gebäude im Hogwarts-Style 

Durch seinen einprägsamen Baustil bleibt aber nicht nur das Center in Erinnerung, sondern auch das Trinity College. Die Universität, die 1592 erbaut wurde, ist für Touristen teilweise zugängig und beherbergt das „Book of Kells“, ein Jahrtausende altes Buch, das durch seine aufwendigen Verzierungen und die keltischen Muster fasziniert. Die Universität gewährt einem außerdem Zugang zu seiner Bibliothek, welche sofort an Hogwarts und Harry Potter erinnert. Dort zu stehen und die Masse an alten Büchern, das wunderschön gewölbte Dach und die ausgestellte Harfe zu bestaunen, ist einfach magisch. Dort könnte man Stunden über Stunden verbringen und immer etwas Neues entdecken. 

In der National Gallery of Ireland kann man Geschichte live erleben – und das kostenlos. Sie zeigt tolle Werke von Künstlern aus verschiedensten Epochen. Von Monet über Rembrandt zu Picasso – für Kunstliebhaber ein absolutes Muss. Ich konnte mich kaum von den Gemälden losreißen und besuchte die Galerie viele Male. 

In diesem einen Monat habe ich viel von Irland entdecken dürfen und bin seitdem unglaublich begeistert von dem Land und seinen Leuten. In näherer Zukunft möchte ich deswegen auf jeden Fall noch einmal dorthin und das irische Lebensgefühl aufschnappen! Bis dahin höre ich weiterhin irische Musik und lese in meinem Märchenbuch über Kobolde und Regenbögen. (Von Bella Nauen)

Der Grund, warum Bella von der National Gallery of Ireland so begeistert war, ist ihre Liebe zur Kunst.

In ihrem letzten Artikel hat sie von Ihren Zeichen-Anfängen erzählt. 

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