Eine junge Frau in Latzhose ist zu sehen. Der Fokus liegt auf dem Latz in dessen Brusttasche eine gelbe Blume steckt.
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Wir sollten mit unserer Kleidung bewusster umgehen und sie nicht zu schnell wegwerfen.

Faire Mode

Nachhaltig shoppen statt übertriebenem Konsum

  • Annika Mittelbach
    vonAnnika Mittelbach
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Klamotten kaufen wir uns meistens im Überfluss. Das muss nicht sein, findet Annika und liefert Tipps, wie Ihr nachhaltiger mit Eurer Kleidung umgehen könnt.

Nicht zuletzt mit Greta Thunberg und Luisa Neubauer ist das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit in das Bewusstsein unserer Generation gerückt. Wir legen nicht mehr so viel Wert darauf, ein eigenes Auto zu fahren – schließlich gibt es Carsharing oder noch besser, man schwingt sich aufs Bike. Viele ernähren sich vegetarisch oder sogar vegan – weil man Tiere liebt, aber auch, weil es gut für die Umwelt ist.

Und wieder andere leben den Nachhaltigkeitsgedanken in ihrem Kleiderschrank aus. Wie das ganz einfach und unkompliziert mit einigen Tricks funktioniert, verraten wir Euch hier:

Second-Hand: ... ist das Zauberwort! Früher dachten wir, je neuer, desto besser. Doch inzwischen gibt es genug Beispiele, dass gebraucht auch hervorragend funktioniert. Gäbe es nicht Corona würden sich viele vermutlich auf irgendwelche Flohmärkte oder Kleidertauschbörsen drängen, jetzt könnt Ihr immerhin noch bei Vinted (ehemals Kleiderkreisel) oder Ähnlichem stöbern. Der große Vorteil daran, gebrauchte Klamotten zu kaufen, liegt darin, dass die Suche nicht nur mit mehr Spaß verbunden ist, sondern Ihr zudem auch noch Geld und Ressourcen spart, was wiederum die Umwelt entlastet.

Klamottentausch mit der besten Freundin

Mieten statt kaufen: Wer kennt es nicht – der Abiball steht an oder eine Hochzeit, oder irgendein anderes einmaliges Event – da muss natürlich ein Outfit her, dass ein ordentlicher Hingucker ist. Aber kaufen müsst Ihr das Teil nicht, wenn Ihr es nur zu diesem Anlass anziehen könnt. In vielen Städten ist es teilweise möglich, Klamotten für solche Anlässe zu mieten. Ansonsten geht das auch online zum Beispiel unter dresscoded.com, myonbelle.de/kleidung-mieten oder kleiderei.com.

Tauschen: Wie oft steht man vor dem eigenen Kleiderschrank und verzweifelt, weil man das Gefühl hat, nichts zum Anziehen zu haben? Dabei platzt der Schrank in der Regel aus allen Nähten. Ganz anders kann diese Wahrnehmung aber ausfallen, wenn zum Beispiel Freunde auf den Schrank gucken und andersherum. Warum also die guten Teile nicht mal untereinander austauschen? So spart man Kohle, bekommt „neue“ Kleidungsstücke und macht anderen eine Freude.

Schluss mit Wegwerfen

Lüften: Oft werfen wir die Klamotten, die wir getragen haben, viel zu früh in die Wäsche. Das beansprucht den Stoff unnötig und führt dazu, dass die Teile schneller aussortiert werden müssen, weil sie abgenutzt sind. Versucht mal, Pullis oder Ähnliches, zum Lüften aufzuhängen, statt direkt in die Wäsche zu geben. Kleine Flecken lassen sich mit ein paar Hilfsmitteln auch gut per Hand entfernen.

Reparieren: Ein Loch oder ein kaputter Reißverschluss sind häufig schon das Aus für ein Kleidungsstück. Aber warum eigentlich? Die Reparatur bei Werkstätten oder Schneidereien oder beim Schuster sind in der Regel kostengünstiger als ein Neukauf!

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