Real - Obst- und Gemüseabteilung
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Statt einer Plastiktüte könnt Ihr für Einkäufe auch einfach einen wiederverwendbaren Beutel nehmen. Obstbeutel bekommt Ihr sogar häufig im Supermarkt.

Tipps für ein umweltbewussteres Leben

Nachhaltigkeit im Alltag

  • vonJana Konkel
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Jana gibt Euch in dieser Woche an zwei Tagen Tipps, wie Ihr Euer Leben ein klein wenig nachhaltiger gestalten könnt. Manchmal braucht es dafür nämlich gar nicht so viel.

Das Thema Nachhaltigkeit wird in unser heutigen Zeit immer populärer und auch wichtiger. Unverpackt-Läden, Zero Waste, Klimaschutz – alles Begriffe, die fast jeder schon einmal gehört haben sollte. Doch was hat das Ganze mit Nachhaltigkeit zu tun? Und was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt? 

Der Duden definiert Nachhaltigkeit als das „Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann“. Nachhaltig leben bedeutet also nur so viel an Ressourcen zu verbrauchen, wie wieder nachwachsen können und somit auch den nächsten Generationen zur Verfügung stehen. 

Doch viele fragen sich, was kann ich für mehr Nachhaltigkeit tun? Dabei gibt es sehr viele kleine alltägliche Dinge, auf die man gut achten kann, um nachhaltiger zu leben.

1. Kleidung – Fair oder Vintage: 

Beim Thema Kleidung gibt es viele Möglichkeiten, seinen Einkauf nachhaltiger zu gestalten. Einerseits gibt es viele Fair-Fashion-Marken, die ihre Klamotten unter nachhaltigen Bedingungen und fairen Löhnen sowie angemessenen Arbeitsstunden für die Arbeiter herstellen lassen. Im Gegensatz zu Fast-Fashion-Kleidung, besitzen fair hergestellte Kleidungsstücke eine gute Qualität und sind langlebig – sie halten also bei guter Pflege meist mehrere Jahre. 

Eine andere, meist auch günstigere Variante nachhaltig Klamotten zu kaufen, ist Second-Hand-Mode bzw. Vintage Shopping. Während man bei Second-Hand noch an alte, abgeranzte Shirts und Hosen denkt, ist Vintage der neue Trend. Gerade in Großstädten gibt es massig Second-Hand-Läden, doch auch online kann man viele tolle getragene Klamotten kaufen. Das ist sogar noch besser für die Umwelt als Fair Fashion zu kaufen, da somit kein neu produziertes Kleidungsstück in unserem Kleiderschrank hängt. 

2. Stoffbeutel statt Plastiktüte:

Zum Einkaufen von Lebensmitteln, Kleidung oder anderen materiellen Dinge bekommt man meist eine Einwegtüte aus Plastik oder Papier mit auf den Weg. Diese werden danach oft wieder weggeschmissen und sind somit auch nicht nachhaltig. Um dem entgegenzuwirken, gibt es eigentlich eine ganz einfache Lösung: Tüten aus Stoff. Diese sind sehr stabil, halten ein Leben lang und können viele Male wieder benutzt werden. Dazu kommt noch, dass sie meist recycelbar sind. 

Vor dem Einkauf einfach die Stofftüte klein falten und in die Tasche stecken oder einfach sofort den Stoffbeutel als Tasche benutzen. Aber Achtung: Durch den hohen Wasserverbrauch bei der Produktion von Baumwollbeuteln lohnt sich ein Stoffbeutel erst, wenn er wiederverwendet wird. Daher ist es auch nicht ratsam, bei jedem Einkauf eine neue Stofftasche zu kaufen. Besser ist es, ein oder zwei Stofftaschen zu besitzen und diese immer wiederzuverwenden. Beim Obst- und Gemüsekauf werden heutzutage immer noch sehr dünne Plastiktüten benutzt. 

Doch auch diese Plastiktüten kann man einfach und schnell ersetzen. Schon jetzt findet man im Internet, einigen Supermärkten oder Unverpackt-Läden Obst- und Gemüsebeutel aus Stoff zum Kaufen. Diese Mehrwegbeutel können bei jedem Einkauf mitgenommen und verwendet werden, sodass auf die Plastiktüten verzichtet werden kann. Und falls die Beutel dreckig werden sollten, einfach in die Waschmaschine damit. 

Auch beim Picknicken könnt Ihr auf Plastik weitestgehend verzichten. Wie genau und was ihr an kleinen Leckerein mit zu einem Freiluft-Essen nehmen könnt, erfahrt ihr hier. 

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