In Bellas Garten steht ein kleines Plastikboot in das sie bunte Blumen gepflanzt hat.
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Um Bienen und anderen Insekten ein Zuhause zu bieten, kann man im eigenen Garten oder auf dem Balkon zum Beispiel eine Wildblumenwiese pflanzen. Bella hat gleich ein ganzes Blümchen-Boot daraus gezaubert.

Scenarios Grüne Woche

Im Alltag zum Helden werden

Mit ein paar kleinen Verhaltensänderungen kann jeder von uns nachhaltiger durchs Leben gehen. Bella erklärt Euch, wie das ganz einfach geht.

Von Bella Nauen,

Dass unsere Umwelt durch menschlichen Einfluss viel zu stark belastet ist, ist spätestens seit Greta Thunbergs wirklich jedem bekannt. Die Ressourcen der Erde sind nahezu erschöpft und trotzdem beuten wir Menschen unsere einzige Heimat weiterhin schamlos aus. Überall hört man davon, dass das Ausmaß der Zerstörung verheerend sein wird und auch heute spüren wir die „Rache“ der Umwelt – durch die immerzu steigenden Temperaturen, das Aussterben von Tierarten, die Verschiebung der Klimazonen, Wetterextreme wie Dürren oder Waldbrände …

Komplett auf bestimmte Dinge zu verzichten fällt uns Menschen schwer, denn wir haben uns teilweise Jahrzehnte lang an diese gewöhnt. Doch für den Start in ein grüneres Leben gibt es schon simple Möglichkeiten, die wirklich jeder umsetzen kann, ohne etwas „aufzuopfern“ zu müssen.

Nachhaltigkeit beim Einkaufen und Essen

1. Die vegane Variante wählen: Ein Schritt in die richtige Richtung wäre es beispielsweise, demnächst die vegane Speise statt der Fleischvariante zu wählen. Denn Fleisch hat eine katastrophal hohe CO2-Bilanz und verursacht 20% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Auch werden Wälder abgeholzt, um Nahrung für die 200 Milliarden Masttiere anzubauen – mindestens 65 Prozent der gerodeten Flächen werden für Tierweiden abgeholzt. Natürlich kommt das unendliche Tierleid hinzu, welches durch fleischlose Ernährung vermieden werden könnte.

2. Wiederverwendbare Taschen für den Einkauf: Ein Stoffbeutel erweist sich häufig als sehr praktisch. Man kann diesen schnell im Rucksack verstauen und bei Bedarf hervorzaubern, um Einkäufe schnell einzupacken. Lange schon ist bekannt, dass der hohe Plastikverbrauch unsere Ozeane zerstört. Mit der traurigen Aussicht, dass bis 2050 mehr Plastik als Fische im Meer schwimmen wird, falls wir nichts dagegen unternehmen. Auch die meisten Einkaufsläden haben reagiert und bieten Plastiktüten häufig nur gegen Aufpreis an – ein guter Schritt, um den meistens nur sehr kurzen Transport von Einkäufen in schädlichem Plastik zu verhindern.

Bei wenig Verwendung. Dinge lieber ausleihen

3. Verpackungsmüll direkt im Laden lassen: Auch kann es schon helfen, unnötige Verpackungen direkt im Supermarkt zurückzulassen. Hierdurch muss der Händler mehr entsorgen und wird künftig hoffentlich auf überflüssige Verpackungen verzichten!

4. Bunte Gärten: Wildblumenwiesen sehen nicht nur einladend aus, sondern locken auch Bienen – die für unsere Umwelt sehr wichtig sind! Bunte Wiesen bieten Insekten neben Nahrung auch einen Lebensraum. Und auch die eigene Arbeit wird verringert, wenn man das Gras nicht mehr akkurat stutzen muss.

5. Statt kaufen, lieber leihen: Manche Dinge braucht man ein Mal und dann nie wieder. Wieso also etwas neu kaufen und dann im Keller verstauben lassen, wenn man es genauso gut ausleihen könnte und hierdurch nicht nur die Umwelt schützt, sondern ebenfalls Platz und Geld spart?!

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