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Taaaadaaa, Ines ist happy im Urlaub und präsentiert lächelnd den Skutarisee-Nationalpark.

Wohin in 2020?

Buchten, Küstenorte, Wälder, Hochgebirge - alles in Montenegro

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Plant Ihr den Urlaub 2020? Dann denkt über einen Trip an die südöstliche Adriaküste nach. Ines war dort, ist schockverliebt und sagt, was Ihr sehen müsst.

Südosteuropa ist für viele als Reisedestination bisher nicht wirklich präsent. Dass ich kürzlich in Montenegro Urlaub machte, war ein Resultat aus Empfehlungen von Freunden sowie meiner Schockverliebtheit, als ich mich durch die Google-Bildersuche klickte. Da meine Vernarrtheit ins Land geblieben ist, gebe ich Euch Tipps und Anregungen mit, falls ein Montenegro-Roadtrip auf Eurer Bucket-List steht. 

Montenegro ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste mit knapp 640.000 Einwohnern und ein erstaunlich abwechslungsreiches Land. Es bietet Reisenden steilabfallende Buchten, historische Küstenorte, artenreiche Wälder, Sumpfgebiete, Hochgebirge sowie Canyons, deren Tiefe weltweit nur vom Grand Canyon in den USA getoppt wird.

Eure Route und Übernachtungsorte

Eure Route und Übernachtungsorte Montenegro ist ein super Urlaubsziel, für alle, die in zehn bis 14 Tagen einen Mix aus Entspannung und Natur suchen.

Eine Planung für Euren Montenegro-Roadtrip könnte wie folgt aussehen: 

Kotor (2-3 Nächte) für eine süße Altstadt und einen super Blick auf den bekanntesten „Fjord“ Südosteuropas. 

– Küstenort (2-3 Nächte), zum Beispiel Drobnici, für Entspannung am Meer. 

– Skutarisee Nationalpark (1-2 Nächte), zum Beispiel in Virpazar, für einen Ausflug in ein eher sumpfiges, vogelreiches Ökosystem. 

– Durmitor Nationalpark (mind. 3 Nächte), zum Beispiel in Zabljak, und Biogradska Gora Nationalpark (1-2 Nächte), zum Beispiel in Kolasin, für Panoramastraßen, Wandern im Hochgebirge und traumhafte Seen. 

Die beiden größten Städte des Landes, Podgorica und Niksic, eignen sich maximal als Pit-Stop auf der Durchreise. Beim Vorbeifahren sehenswert, aber ohne Notwendigkeit für eine Übernachtung sind das Felsenkloster Ostrog, die Altstadt von Budva sowie Miniinsel und Postkartenmotiv Sveti Stefan. Wer für den Strand weiter in den Süden fährt, kann sich auch die Ruinen von Stari Bar anschauen.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten 

– Kotor 

Kotor ist eine alte mediterrane Handels- und Hafenstadt an der Adria und bekannt für gleich zwei Dinge: 

– die von einer 4,5 km langen Stadtmauer umgebene mittelalterliche Altstadt, die Teil des UNESCO-Weltkultur- und Naturerbes ist. 

– die von bis zu 1 900 Metern hohen Bergketten umrahmte tiefe Bucht, die von Laien gern als norwegischer Fjord bezeichnet wird (fachlich richtig ist eher „Canyon“). 

Kein Wunder also, dass Kotor die meistbereiste Destination Montenegros ist. Wenn Ihr dort seid, ist ein abendlicher Aufstieg entlang der Stadtmauer sowieso Pflicht. 1350 Stufen bis zum Blick auf die Bucht In ca. 30 Minuten können die 1 350 Stufen zu St. John’s Fortress erklommen werden, oben wartet ein Sonnenuntergang mit Blick auf die Bucht auf Euch – wie gemalt! Danach geht’s zum Essen in die Altstadt. Tagsüber könnt Ihr entweder am Wasser faulenzen oder einen Ausflug ins (sehr touristische) Perast unternehmen, das wegen seiner kleinen, mit jeweils einem Gebäude bebauten Inseln bekannt ist.

Sehr zu empfehlen ist ein Ausflug in den Lovcen Nationalpark. Die dortige Serpentinenstraße mit 25 Kurven bietet viele spektakuläre Aussichtspunkte auf die Bucht von Kotor. Oben wartet ein Mausoleum auf Euch, das auch zugunsten von einem kleinen Spaziergang ausgelassen werden kann.

– Skutarisee Nationalpark 

Der Skutarisee Nationalpark mit seiner sumpfigen Vegetation und Vogelvielfalt eignet sich vornehmlich, um am See zu entspannen und richtig schön runterzufahren. 

– Durmitor Nationalpark 

Der Durmitor ist ein Bergmassiv im Norden Montenegros mit Gipfeln in bis zu 2 500 Metern Höhe, sodass der das Massiv umschließende Nationalpark ein beliebtes Ziel von Wanderern und Campern ist. Der Großteil der Touristen herbergt in und um Zabljak – außerhalb des Ortes gibt es viele schöne Ferienhäuser, wo Ihr ganz für Euch sein könnt. 

Die folgenden Ziele und Aktivitäten werden von den meisten Reisenden mitgenommen: – der Gletschersee Crno Jezero. Ein 75 Minuten langer

Rundweg durch den Wald ist für alle Besucher zu empfehlen. 

– der Curevac-Pfad:

In nur 30 Minuten geht’s zum Aussichtspunkt mit Blick auf den Tara-Canyon. 

– ein Aufstieg auf den Bobotov Kuk, den mit 2 522 Höhenmetern (fast) höchsten Berg Montenegros mit wunderbarem Ausblick auf alle Nachbarländer. Die Wanderung mit Start am Sedlo-Pass geht über 600 Höhenmeter, nimmt sechs bis acht Stunden in Anspruch und erfordert eine gewisse Grundfitness, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Am besten startet Ihr schon um 7 Uhr morgens Eure Wanderung auf den Bobotov Kuk – dann ist am wenigsten los und Ihr kommt bei angenehmen Temperaturen auf dem Gipfel an. 

– die Panorama-Straße „Durmitor-Ring“ bei müden Füßen – also zum Beispiel den Tag nach Eurer Bobotov Kuk-Wanderung. Für die Strecke, für die ein eigenes Auto erforderlich ist, gibt es ebenfalls eine Karte in der Touristeninformation. Am besten macht Ihr in dem Zuge auch einen Abstecher zum Stausee Piva in Plužine – tolle Farben! 

– River-Rafting auf der Tara. Saison ist von Mai bis September, die beste Zeit fürs Rafting ist der Mai. Rafting auf der Tara ist eine super Gelegenheit, die Natur in sich aufzusaugen. (Ines Kirchner)

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