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Der Blue Mountain Summit, ein Wanderweg in der Provinz Nova Scotia, bietet einen atemberaubenden Blick über die bunten Wälder.

Scenarios Reisetipps 

Kanadareise: What to do in Halifax und Alma? Anna reist rum

Jugendredakteurin Anna reiste mit ihrem Bruder nach Kanada und erlebte dort so einige Naturwunder.

Ich bin mit meinem Bruder nach Kanada geflogen. Die ersten beiden Nächte haben wir in Halifax geschlafen und den wundervollen farbüberladenen Indian Summer von Nova Scotia aufgesogen. Für einen tollen Ausblick über die Gegend empfehlen wir den Blue Mountain Summit, einen rund fünf Kilometer langen Wanderweg durch den Wald auf einen Hügel. Wer mehr Zeit zwischen bunten Bäumen, klaren Seen und traumhaften Blicken über den nie zu enden scheinenden Wald, der tannengrün, senfgelb, weinrot und limettengrün leuchtet, verbringen möchte, der sollte den Bluff Wilderness Trail (7,5 km) auf keinen Fall verpassen. 

Ein Must-See von Nova Scotia ist definitiv auch Peggy’s Cove. Der berühmte Leuchtturm hat zwar unser Leben jetzt nicht geprägt, das Fischerdorf ist aber sehr süß, und in der Gegend kann man – wie überall hier an der Küste – gut und günstig Hummer (lobster) essen. 

Unser Plan war es, bis Alma an der Bay of Fundy zu fahren, mein Jetlag sorgte jedoch dafür, dass wir in Moncton einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen mussten. Dafür haben wir ein süßes Hostel entdeckt. Fall Ihr mal dort sein solltet, schaut doch mal im „C’mon Inn“ vorbei.

Unerwartet ein Naturhighlight

Am nächsten Tag haben wir den Weg an der Bay entlang gewählt, um nach Alma zu fahren und sind unerwartet über ein Naturhighlight gestolpert. Am Hopewell Cape kann man bei Ebbe in die Bay hinauslaufen und an den abgeschliffenen Rocks bewundern, welch gewaltige Macht der größte Tidenhub der Welt auf die Felsen ausübt. Nachdem wir ein süßes Motel in Alma gefunden haben, haben wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Fundy Trail gemacht.

Der nächste Tag begann für uns mit einer Fünf-Kilometer-Wanderung durch den Fundy Park, die uns zu einem kleinen Wasserfall hinabführte. Die Wanderung, auf die wir uns am meisten gefreut hatten, eine Elch-Fluss-Wanderung, mussten wir wegen Sturmwarnung und Starkregen ausfallen lassen. Oktober ist nicht die ideale Reisezeit für New Brunswick. Wir haben uns aber vom Wetter nicht ganz abhalten lassen und das Cape Enrage besucht. Auch wenn in New Brunswick nicht immer alles lief wie geplant, so haben wir tolle Orte gesehen und vor allem immer liebe Menschen angetroffen, die versucht haben, uns die besten Möglichkeiten zu erklären, aus jeder Situation das meiste rauszuholen. (Anna Feldmann)

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