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Manchmal hilft es, sich seine Pläne schriftlich vor Augen zu führen, um sie auch zu verwirklichen.

Über die Wichtigkeit des Schreibens

Mit Zettel und Stift dem Ziel näher kommen

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Wer schreibt, der bleibt“, lautet Auroras Devise. Sie schreibt sich ihre Vorhaben täglich auf, damit sie sich auch wirklich daran hält – mit Erfolg.

  • Aurora verrät wie man ganz leicht durch's Aufschreiben seiner Vorhaben ans Ziel kommt
  • Schriftliche Vor- und Nachbereitung der Aufgabe sind das A und O

Gewohnheiten. Hat man einmal unproduktive Gewohnheiten intus, ist es gar nicht so einfach, da wieder rauszukommen. Streben wir Veränderungen an, nehmen wir uns jedes Mal vor, „es dieses Mal wirklich durchzuziehen“. Die berühmtesten Vorhaben sind wohl, mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren, weniger aufs Handy zu schauen, weniger Alkohol zu trinken und eben all das, von dem wir wissen, dass es uns guttun würde. Aber bei der Mehrheit von uns bleiben es eben nur Vorhaben. Meistens zieht man es eine Woche ganz diszipliniert durch und dann beginnt man zu schwächeln bis man schließlich wieder in alte Muster verfällt. 

Mein Tipp dagegen? So absurd und simpel es auch klingen mag: Dinge aufschreiben. Denn das kann uns sowohl in der Vorbereitung als auch in der Nachbereitung auf eine höhere Ebene bringen, die es uns ermöglicht, das Alte zu verwerfen und das Neue aufzubauen. 

Was genau meine ich damit? Ganz einfach: Morgens das aufschreiben und zeitlich fest einplanen, was man sich vornimmt und abends in einer kurzen Selbstreflexion aufschreiben, was gut gelaufen ist und was man beim nächsten Mal besser machen würde. „Für so etwas habe ich keine Zeit“, höre ich in meinem geistigen Ohr den ein oder anderen sagen. Meine Antwort: Bullshit. Niemand kann mir sagen, dass er sich morgens und abends nicht mal jeweils fünf Minuten nehmen kann, um sein Leben zu verbessern. 

Tagesvorhaben aufschreiben 

Wer dazu nicht bereit ist, kann sich gerne weiter im Kreis drehen, bis ihm schwindelig wird. 10 Minuten in der Planung und in der Selbstreflexion sparen insgesamt mehrere Stunden am Tag, da man dadurch sein Verhalten und seine Gewohnheiten optimiert und versteckte Fehler aufdeckt, die einen wieder in alte Muster zurückwerfen. 

Angenommen das Vorhaben besteht darin, jeden Tag 15 Minuten zu lesen. Teil A vom Aufschreiben würde hier lauten: Tagesplan raus und eine ganz feste Zeit für diese Aktivität einplanen und aufschreiben. Denn wenn wir uns einfach so ganz locker flockig vornehmen, „irgendwas, irgendwann“ zu lesen, ist es sehr wahrscheinlich, dass das gar nicht passiert. 

„Wer versagt, zu planen, plant, zu versagen“ lautet hier die Devise meines Lieblingsmotivationscoaches Thaddaeus Koroma. Ein fester Termin hingegen, der ein Zeitlimit beinhaltet, wird von uns als viel strenger wahrgenommen und kleine Zeitspannen wie beispielsweise eine Viertelstunde wirken viel einladender als etwa zwei Stunden. 15 Minuten klingen vielleicht erst mal wenig, aber wenn man die wirklich jeden Tag erfüllt, hat man in einem Monat durchschnittlich ein Buch durchgelesen. Wer sich hingegen selbst überschätzt und sich für jeden Tag zwei Stunden vornimmt, neigt sehr leicht dazu, nach ca. einer Woche wieder in alte Muster zu verfallen und stattdessen Netflix zu schauen. 

Hier lautet die zweite Devise: „Konstanz über Brillanz“. Lieber jeden Tag konstant ein bisschen tun und das über einen langen Zeitraum, als ganz viel nur für einen kurzen Zeitraum. Das reicht allerdings nicht. Woran viele scheitern, ist die Nachbereitung bzw. die Selbstreflexion. Die ist mindestens genauso wichtig wie die Planung. 

Und hiermit kommen wir zum Teil B des Aufschreibens: Abends Notizblock oder Tagebuch raus, auf den Tag zurückblicken und sich fragen, was man hätte besser machen können. Denn – und das kann ich Euch und mir selber garantieren – es werden Fehler passieren. Wenn man neue Dinge ausprobiert, wird man definitiv Misserfolge kassieren. Und das ist auch gut so. Die brauchen wir, um quasi „den richtigen Weg“ zu erkennen, zu verstehen und anzuwenden. 

Fehler in der Planung ausfindig machen 

Richten wir uns wieder nach dem Vorhaben, jeden Tag 15 Minuten zu lesen. „Was kann ich da denn bitte falsch machen?“, dürfte sich der ein oder andere wieder fragen. Eine Menge: In einem Tagesrückblick kann einem zum Beispiel bewusst werden, dass man das Lesen einfach zu einer ungünstigen Zeit eingeplant hat – beispielsweise abends, sodass man müde war und sich nicht richtig konzentrieren konnte. Oder die Selbstreflexion hilft einem zu erkennen, dass man beim Lesen gedanklich ständig abgeschweift ist und keine Erinnerung an den Inhalt mehr vorhanden ist. Hat man solche Fehler erkannt, kann man dann zum nächsten Schritt übergehen und versuchen diese Probleme zu lösen. Und indem wir uns in einer Selbstreflexion Dinge aufschreiben, werden sie uns viel deutlicher bewusst bzw. werden uns die Möglichkeiten zur Verbesserung viel klarer, als wenn wir in unserem Bett sitzen und lediglich mit den Gedanken spielen. Daher, Leute: Block und Stift raus und bringt euer Leben aufs nächste Level. (Aurora Lushtaku)

Vor ein paar Tagen hat Euch Malina Ratschläge gegeben, wie Ihr Ordnung in Eure Kleider- und Schuhschränke bekommt. Die Tipps und Tricks lest Ihr hier. 

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