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Das Konzept „Urban Gardening“ bringt Pflanzen und Blumen in die Stadt und direkt zu Euch nach Hause!

An die Töpfe, fertig, los!

Urban Gardening: Lasst die Pflanzen sprießen

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Charlotte hat ihre Leidenschaft für Pflanzen und Blumen entdeckt. Sie gibt Tipps, wie Euer Leben ganz einfach grüner werden kann.

  • Wer in der Stadt wohnt, hat trotzdem die Möglichkeit sich ein wenig Natur und Grün in die eigenen vier Wände zu holen: Der Hashtag #Urban Gardening bietet zahlreiche Inspirationen
  • Charlotte hat ein paar Tipps für den Einstieg in die Pflanzenwelt parat - auch für diejenigen, ohne grünen Daumen

Der April zeigt sich bis jetzt von seiner sonnigsten Seite und das herrliche Wetter lädt dazu ein, seine Zeit draußen zu verbringen. Gerade jetzt, wo öffentliche Einrichtungen geschlossen haben und man sich auch nicht auf einen Tee im netten Café um die Ecke treffen kann, zieht es viele Menschen wieder raus in die Natur. 

In unserer Umgebung gibt es dankenswerter Weise viele Parks und Wälder, durch die man auch alleine spazieren und sich an Tieren und Pflanzen erfreuen kann. Bei dem einen oder anderen wird sich dabei der Gedanke regen, dass so ein bisschen Grün mehr hermacht, als gedacht. Und um diese Wirkung dauerhaft zu erzielen, kann man sich die heimische Botanik auch einfach in die eigenen vier Wände holen. 

Das bedeutet natürlich nicht wortwörtlich, dass jetzt alle los in den Wald rennen und Pflanzen ausgraben sollen. Denn zu unserem Glück haben die Baumärkte noch geöffnet und dort finden sich schnell ein paar Töpfe und Samen – denn die Devise lautet: selber Pflanzen! In Zeiten von Platzmangel und Wohnungsnot werden die wenigsten noch einen großen Garten mit Gemüsebeet und Obstbäumen besitzen, doch „Urban Gardening“ liegt immer mehr im Trend. Auf Instagram oder Pinterest gibt es dazu die außergewöhnlichsten Ideen und Inspirationen. Mit Urban Gardening tun wir nicht nur unserer Umwelt etwas Gutes, sondern können uns gleichzeitig noch auf schöne Art und Weise die Zeit vertreiben.

Endergebnisse als Motivation nehmen 

Außerdem motiviert nichts mehr, als am Ende ein Ergebnis sehen zu können, und das ist beim Gärtnern mit ein wenig Umsicht stets der Fall. Bevor Ihr jetzt aber das Dach Eures Miethauses ungefragt in ein Blumenbeet verwandelt, fangt lieber erst mal in Euren eigenen vier Wänden an. Wer einen Balkon hat, besorgt sich ein paar Kästen und Kübel. Wer diese Möglichkeit nicht besitzt, sucht sich eine helle Ecke im Zimmer, die er für dieses Projekt opfern kann. 

Es muss auch gar nicht unbedingt auf einer Fensterbank sein. Mit wenigen Materialien könnt Ihr auch auf dem Boden eine nette kleine Ecke für Eure Töpfe erstellen oder sogar richtige (Hoch-)Beete bauen. Schaut Euch dazu einfach mal online etwas um. Alle anderen, die tatsächlich einen kleinen Grünstreifen besitzen, holen an dieser Stelle den Spaten raus und beginnen schleunigst mit dem Umgraben. Wenn Ihr die Grundlage geschaffen habt, könnt Ihr noch etwas Kompost oder Dünger unterheben – das ist aber nicht unbedingt nötig und häufig bei gekauften Erdsäcken schon untergemischt. 

Jetzt kommt der beste Teil: das Einsäen. Persönlich kann ich nur jedem empfehlen, statt auf Blumen auf Obst- und Gemüsepflanzen zu setzten. Das macht nämlich gleich doppelt Spaß, weil Ihr nicht nur schöne Blüten habt, sondern auch noch eigene Erträge ernten könnt. Solltet Ihr drinnen pflanzen, müsst Ihr allerdings beim Samenkaufen darauf achten, dass die Pflanzen Selbstbestäuber sind bzw. genetisch so verändert wurden. 

Auch könnt Ihr einfach mal die Samen aus Euren Lieblingsgemüse- und Obstsorten im Wasser keimen lassen und diese einpflanzen. Das funktioniert sehr gut bei Tomaten, aber bei mir hat es auch bei Zucchini und Kürbis geklappt. 

Ansonsten kann ich Euch für den Anfang als anspruchslose Pflanzen Paprika, Tomaten und für die, die draußen ausreichend Platz haben Hokkaidokürbisse oder Himbeeren und Brombeeren (Vorsicht: Wuchergefahr!) empfehlen.

Anna hat sich zuletzt mit einem ähnlich umweltfreundlichen Thema auseinandergesetzt: Mit unserem Konsum an Frühstückseiern. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass wir diesen der Umwelt zu Liebe reduzieren sollten. 

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