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Das Schloss Belvedere mit seinen schönen Gartenanlagen hat Charlotte aufAnhieb begeistert.

Tipps für einen Kurztrip in die Hauptstadt Österreichs

What to do in Wien

  • vonCharlotte Uphues
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Im vergangenen Sommer hat Charlotte die österreichische Hauptstadt besucht – und einige Tipps für Euren Wien-Trip mitgebracht!

  • Jugendredakteurin Charlotte war letzten Sommer zum ersten Mal in Wien
  • Die zahlreichen Wiener Schlösser und Kaffeehäuser haben sie besonders begeistert
  • Ihre besten Tipps hat sie für Euch zusammengefasst

Was verbindet Ihr mit Wien? Vielleicht den Wiener Opernball, Sissi oder doch den Apfelstrudel? Das ist zwar alles richtig, aber diese Stadt hat noch so viel mehr zu bieten. Warum Wien für mich zu den schönsten Städten zählt und Ihr unbedingt einmal dort gewesen sein solltet, erfahrt Ihr im Folgenden. 

Ich selbst habe Wien im vergangenen Sommer einen Besuch abgestattet, und für mich steht fest: Das war nicht das letzte Mal. Für alle, die ebenfalls das erste Mal nach Wien wollen, habe ich hier ein paar Tipps. Wien ist mit allen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, und wie in jeder Großstadt gibt es hier Übernachtungsmöglichkeiten in jeder Preisklasse. Ich hatte mich für ein Motel nahe der Innenstadt entschieden, was sehr lohnenswert war, da man so fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erschließen konnte. 

Direkt am ersten Tag ging es für mich dann auch schon zur Wiener Hofburg und den davorstehenden gespiegelten Museen. Der prachtvolle Bau wurde zwar nie ganz fertiggestellt, macht aber trotzdem einiges her, und auch der Besuch eines Museums ist allein schon der Architektur wegen interessant. Ich habe mich für das Naturhistorische Museum entschieden, das einige interessante Ausstellungen bereithielt, insbesondere die der Evolution und die über die Tiefseetiere waren sehr eindrucksvoll. Das Sissi-Museum in der Hofburg war im Anschluss sozusagen Pflicht. 

Der Stephansdom stand natürlich auch am ersten Tag auf dem Programm, der zwar durchaus eindrucksvoll, aber für meinen Geschmack doch zu überlaufen war. Gestärkt habe ich mich auf dem Wiener Naschmarkt, wobei hier erwähnt sei, dass das Angebot vormittags deutlich größer ist. Trotzdem hatten die vielen kleinen Restaurants und Imbisse in den verwinkelten Gassen durchaus Flair. 

Per Segway zum Hundertwasserhaus 

Am zweiten Tag stand dann eine kleine Stadterkundungstour an. Wer davor eine gute Frühstücksgelegenheit sucht, der sollte sich mal Josephs Bäckerei anschauen oder Trzesniewski. Bei beiden handelt sich um kleine Lokale beziehungsweise Bäckereien, die aber ein interessantes Angebot aufzuweisen haben.

Wie schon erwähnt, ist vieles in Wien fußläufig zu erreichen, aber der Prater mit dem großen Park beispielsweise ist doch etwas entfernt. Wer keine typische Bustour machen möchte, der kann sich auch Segways leihen, was ich ebenfalls zum ersten Mal ausprobiert habe. Es ist wirklich ziemlich unkompliziert, und so ließen sich auch die Außenbezirke mit der Donau und dem Hundertwasserhaus erkunden. 

Für den Nachmittag hatte ich eine Tour durch die Spanische Hofreitschule geplant, die ich wirklich absolut empfehlen kann. Es war super interessant, die Stallungen und Trainingsbereiche zu besichtigen und mehr über die Entstehung zu erfahren. 

Im Anschluss gab es dann eine Stärkung in Form des bekannten Apfelstrudels im Café Demel. Das ist zwar etwas teurer, aber wer in Wien ist, sollte dem Hofzuckerbäcker auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Nicht nur das Essen, sondern auch die Architektur im Rokoko-Stil sind es wert. 

Schlösser, so weit das Auge reicht

Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen der Schlösser, von denen es in Wien einige gibt. Zuerst ging es zum Belvedere, das man gut zu Fuß erreichen kann. Hier lohnt sich neben den Gebäuden auch ein Blick in die aufwendigen Gartenanlagen. Von da aus ging es dann weiter zu Schloss Schönbrunn, dem einzigen Ziel, wo die Fahrt mit der U-Bahn angebracht wäre. Wer vielleicht schon mal in Frankreich war und sich dort Schlösser aus dem Barock angeschaut hat, wird sich vermutlich zurückversetzt fühlen. Schloss Schönbrunn ist ein gigantisches Bauwerk, für das man sich viel Zeit lassen sollte.

Natürlich sei hier auch angemerkt, dass man dementsprechend nicht der einzige Tourist ist, aber außerhalb des Gebäudes verläuft sich das Ganze ziemlich schnell. Ich bin direkt den ganzen Nachmittag und Abend dort geblieben und habe nach den offiziellen Öffnungszeiten noch ein Konzert im ehemaligen Ballsaal besucht. Spätestens jetzt konnte man noch einmal die ganze Atmosphäre des Gebäudes aufnehmen und auch ein paar schöne Fotos ganz ohne Touristen machen. (Charlotte Uphues)

Charlottes letzter Kurztrip ging nach London. Hier sind ihre Tipps für kalte Tage in Englands Hauptstadt.

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