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„Widmet den U-Bahn-Stationen einen Blick!“, rät Ines. Die Stockholmer Metro-Bahnhöfe gleichen einer beeindruckenden Kunstgalerie. Unsere Autorin ließ sich unter dem Regenbogen des „Stadion“ ablichten.

Kurz-Trip

Nach Stockholm übers Wochenende

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Wohin in Stockholm? Reisehinweise, Attraktionen und Food-Tipps hat Scenario-Autorin Ines parat.

Stockholm gilt als klassisches Ziel für einen Wochenendtrip. Nicht ohne Grund: Schwedens Hauptstadt ist zwar die größte Stadt Skandinaviens, lässt sich jedoch ohne Hetzerei in zwei bis drei Tagen erkunden.

Hier einige Reisehinweise:

Stockholm hat vier Flughäfen – der größte und am besten angebundene ist Arlanda, den zum Beispiel Eurowings, Scandinavian Airlines und Easyjet anfliegen. Wenn Ihr von dort aus in die Stadt wollt, müsst Ihr nicht den teuren Arlanda-Express nehmen, denn es fahren auch „normale“ Pendlerzüge („pendeltåg“). Das dazugehörige Ticket gibt es direkt am Bahnhofseingang zu kaufen. Holt Euch für das Wochenende auf jeden Fall eine „SL Access Card“ (SL = Storstockholms Lokaltrafik), eine aufladbare Plastikkarte für den Nahverkehr. Bus- und Bahn-Strecken sind gut ausgebaut und extra für Touristen gibt es Tickets für 24 Stunden, 72 Stunden und sieben Tage. Die „SL Access Card“ erhaltet Ihr unter anderem direkt am Arlanda-Flughafen (ich meine, in Terminal 4 – einfach nach dem SL-Schild Ausschau halten) oder am Hauptbahnhof T-Centralen. 

Die Unterkunft sollte in U-Bahn-Nähe liegen Eure Unterkunft sollte im besten Fall in der Nähe einer U-Bahn-Station liegen. Die direkte Innenstadt muss es nicht unbedingt sein, schaut lieber einmal in Kungsholmen, Östermalm oder Södermalm. 

Die besten Aktivitäten:

Klar, um die Innenstadt mit ihrer Shoppingstraße Drottninggatan und dem Prachtboulevard Birger Jarlsgatan/Strandvägen kommt Ihr nicht herum. Auch durch die Gamla Stan, die Altstadt, werdet Ihr sicher streifen. Aber was solltet Ihr darüber hinaus unternehmen? Die Insel Djurgården ist ein Muss für Euren Stockholm-Besuch. 

Freizeitpark und Freiluftmuseum

Die meisten treibt es in den Freizeitpark Gröna Lund und in die diversen Museen, zum Beispiel zu dem Wikingerschiff im Vasa-Museum, dem historischen Freiluftmuseum Skansen oder der interaktiven ABBA-Austellung. Mein Highlight auf der Insel war aber Rosendals Trädgård. 

Neben dem Schloss Rosendal findet sich ein botanischer Garten mit biologischem Anbau, betrieben von Rosendals’ Garden Foundation. Die Stiftung ist ein Vorreiter des Farm-to-Fork-Konzepts, das heißt möglichst die gesamte Ernte von Gemüse, Kräutern, Blumen und Früchten wird im Gartencafé und in einer Holzbackstube verarbeitet. Was nicht gegessen werden kann, wird zu Dünger, Erde oder geht, wie Schnittblumen, in den Verkauf. 

Mix aus Food- und Flohmarkt

Eine schöne Aktivität für die Mittagsstunden ist Hornstulls Marknad, ein Mix aus Food- und Flohmarkt, der jeden Samstag und Sonntag zwischen April und Oktober geöffnet hat. Zum Sonnenauf- oder untergang empfehle ich Euch Monteliusvägen, einen 500 Meter langen, gut ausgebauten Fußweg direkt am Wasser mit Blick auf Rathaus und Co. 

Mir gefiel die Gegend dort generell sehr gut: Rund um die Hornsgatan gibt es diverse Foto-Spots und sogar das Haus, das Stieg Larsson für seinen Hauptcharakter Mikael Blomkvist als Wohnort vorgesehen hatte. Den U-Bahn-Stationen einen Blick widmen Widmet den U-Bahn-Stationen unbedingt einen zweiten Blick: Die Stockholmer Metro-Bahnhöfe sind nämlich eine riesige Kunstgalerie. Mehr als 90 Stationen wurden von über 150 Künstlern gestaltet. Besonders imposant sind T-Centralen, Solna Centrum, Thorildsplan Stadion, Tekniska Högskolan und Mörby Centrum. Die perfekte Aktivität für Regenwetter! 

Hunger? Hier kommen Essenstipps:

Am wichtigsten in Stockholm ist natürlich ein ausgiebiger Verzehr von Zimtschnecken! Ich habe diverse Zimtschnecken getestet und fand die Klassischen von Thelins Konditori am besten. 

Ich kann Flippin’ Burgers empfehlen und wer auf Wurst steht, wird glücklich bei Östermalms Korvspecialist. An folgenden, vorab recherchierten Restaurants kamen wir (leider schon gesättigt) vorbei – laut Besucherschar scheinen sie sich zu lohnen: Meatballs for the People für Eure Dosis Köttbullar, Légumes für eine rein vegetarische Auswahl sowie Falloumi und Reggev Hummus für die Hummus-Fans unter Euch.

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