4:0 in Aachen

BVB-Fragezeichen: Reus-Einsatz gegen Stuttgart fraglich

Gleich sieben BVB-Profis, die nicht im Länderspiel-Einsatz sind, verpassen das Testspiel bei Alemannia Aachen (4:0). Für die Partie in Stuttgart wackelt auch der Einsatz von Marco Reus.

Reus, der die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft wegen einer Belastungsreaktion in seinem operierten Knie abgesagt hatte und eine komplette Woche Ruhe verordnet bekam, habe am Montag individuell trainiert, erklärte Sportdirektor Michael Zorc nach dem ungefährdeten Erfolg am "Neuen Tivoli" in Aachen. "Marco wird im Laufe der Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Wir hoffen, dass er dann auch in Stuttgart zur Verfügung steht."

Unerfreulicher Dauerzustand

Der BVB, der auch ohne Cheftrainer Lucien Favre (Rückenprobleme) an den Niederrhein gereist war, musste in Aachen auch auf Lukasz Piszczek und Raphael Guerreiro verzichten. Beide plagen sich mit muskulären Problemen herum, besonders beim Portugiesen Guerreiro mittlerweile ein unerfreulicher Dauerzustand. Bei der Vormittagseinheit in Dortmund fehlten im Teamtraining auch die zuletzt verletzten Marcel Schmelzer, Christian Pulisic, Shinji Kagawa und Marius Wolf. "Wir müssen die Woche abwarten", meinte Zorc.

Für den Test beim Viertligisten hatten sich die an der Seitenlinie verantwortlichen Co-Trainer Edin Terzic und Manfred Stefes Unterstützung aus der Dortmunder U23 geholt. So verstärkten schon in der Startelf Amos Pieper, Dominik Wanner und Beyan Ametov die Dortmunder Mannschaft, die gegen die schwarzgelbe Alemannia erstmals ihre weinroten Ausweichtrikots präsentierte.

Toprak-Comeback dauert 60 Minuten

Und die "Leihgaben" machten vor 15.500 Zuschauern durchaus von sich reden. Wanners Linksschuss brachte das 1:0 (9.), Mario Götze, diesmal als BVB-Kapitän für 90 Minuten auf dem Feld, hatte sich im Zentrum behauptet und klug in den Lauf des Linksfußes durchgesteckt. Nach einem Konter machte Ametov im Nachschuss das 2:0 (25.). Jeremy Toljan, der sich endlich wieder einmal zeigen durfte, hatte außen gut vorbereitet.

Sein Comeback nach auskuriertem Muskelfaserriss feierte Innenverteidiger Ömer Toprak, für den es nach etlichen Wochen Zwangspause wichtige 60 Minuten waren. Die komplette zweite Hälfte durfte sich auch Sebastian Rode zeigen, der für den angeschlagenen Toljan ins Spiel kam.

Philipp setzt den Schlusspunkt

Bis zum 3:0 durch Götze (67.), der nach schönem Doppelpass mit einem trockenen Schuss ins Eck traf, passierte nach der Pause recht wenig. Ametov zeigte gleichwohl bis zu seiner Auswechslung auch eine auffällige zweite Hälfte. Maximilian Philipp verpasste mit einem Drehschuss zunächst noch das 4:0, traf dann aber 14 Minuten vor dem Ende sehenswert.

Volles Tempo ging der Bundesligist nach der Pause nicht mehr. So verkaufte sich der Viertligist am Ende ansprechend, auch wenn BVB-Ersatzkeeper Marwin Hitz nur zwei Bälle parieren musste. Kai Bösing zielte bei der besten Aachener Chance per Kopf über den Kasten (71.).

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