Arsenal-Trainer pessimistisch

Wenger bezeichnet Auba-Wechsel als "weit entfernt"

Dortmund - Nächste Runde im Poker um Pierre-Emerick Aubameyang: Am Freitag äußerte sich Arsenal-Trainer Arsene Wenger zu einem möglichen Transfer des BVB-Stürmers zu den Gunners. "Wir haben heute nichts bekanntzugeben. Heute tut sich bei uns nichts", sagte der 68-jährige Franzose angesprochen auf Aubameyang. "Im Moment würde ich sagen: Ich weiß es nicht. Es ist immer noch möglich, aber wir sind weit davon entfernt, nah dran zu sein."

Lieber als über Aubameyang sprach Wenger über Arsenal-Stürmer Olivier Giroud, den der BVB im Falle eines Aubameyang-Transfers ausleihen möchte, um die Lücke in der Offensive zu schließen. Giroud sei "ein wichtiger Spieler und hochrespektiert" beim FC Arsenal, meinte Wenger. Giroud sei zudem nie Gegenstand eines möglichen Aubameyang-Deals gewesen. "Ich will ihn behalten."

Es geht um viel Geld

Wie viel von Wengers Aussagen lediglich Verhandlungstaktik und wie viel davon tatsächlich wahr ist, ist schwierig einzuschätzen. Arsenal versucht, den Preis für Aubameyang zu drücken, der BVB ist gewillt, Stärke zu zeigen und seinen Torgaranten nicht unter Wert abzugeben.

Fakt ist, dass die Gunners und Borussia Dortmund in puncto Ablösesumme derzeit noch weit auseinander liegen. Der BVB fordert dem Vernehmen nach knapp 70 Millionen Euro, Arsenal bietet etwas über 50 Millionen Euro. Die Verhandlungen stocken, abgebrochen oder gar geplatzt sind sie aber nicht. Bis zum 31. Januar bleibt Zeit, eine Einigung zu erzielen.

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