BVB bastelt am neuen Kader

Wolf hat sich entschieden - Arsenal baggert an Sokratis

DORTMUND - Borussia Dortmund bastelt am Kader für die neue Saison. Die ersten Entscheidungen sind gefallen. Ein Shootingstar entscheidet sich für den BVB, der Abwehrchef steht vor dem Absprung.

Der Wechsel von Marius Wolf (23) zu Borussia Dortmund steht kurz vor dem Abschluss. Der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt hat sich für einen Wechsel zum BVB entschieden. Die festgeschriebene Ablösesumme beträgt fünf Millionen Euro.

Zwar wollte BVB-Sportdirektor Michael Zorc den Wechsel auf Anfrage dieser Redaktion noch nicht offiziell bestätigen, doch Borussia Dortmund hat das Rennen um den frischgebackenen Pokalsieger gewonnen. Das berichtet auch die "Frankfurter Rundschau".

Keine Basis für eine Vertragsverlängerung

Vor dem Absprung aus Dortmund steht dagegen Sokratis (29). Schon nach dem Saisonabschluss in Hoffenheim hatte Zorc gegenüber dieser Redaktion einen Abschied des griechischen Innenverteidigers angedeutet: "Die Gespräche haben bislang keine Basis für eine Vertragsverlängerung erkennen lassen", sagte Zorc damals.

Mittlerweile ist das Interesse des FC Arsenal verbrieft. Der "Kicker" berichtet von einem Angebot in Höhe von 15 Millionen Euro, der BVB soll aber 18 Millionen Euro für Sokratis fordern, der in Dortmund noch ein Jahr Vertrag hat und im Sommer 2013 für rund zehn Millionen Euro von Werder Bremen zum BVB wechselte.

Freie Planstelle in der Abwehr

Durch Sokratis' bevorstehenden Abgang wird in der BVB-Defensive eine Planstelle frei. Ein möglicher Kandidat ist laut "Kicker" Abdou Diallo vom 1. FSV Mainz 05. Der 22 Jahre alte Franzose wechselte im vergangenen Sommer für fünf Millionen Euro aus Monaco nach Mainz und besitzt noch einen Vertrag bis 2022 bei den 05ern. Entsprechend hoch ist die Ablöseforderung: 25 Millionen Euro stehen im Raum.

Noch teurer als Diallo - und auch deutlich schwieriger realisierbar - dürfte die absolute Wunschlösung des BVB für die Abwehrzentrale werden: Matthijs de Ligt von Ajax Amsterdam. Der 18 Jahre alte Niederländer absolvierte in der vergangenen Saison 33 von 34 Ligaspielen für Ajax, fünf davon als Kapitän. Laut "Kicker" fordert Ajax mindestens 40 Millionen Euro für sein Toptalent, zudem sollen auch der FC Barcelona sowie der FC Bayern München ihre Fühler nach de Ligt ausgestreckt haben.

Trainerteam nimmt Gestalt an

Neben Kaderverstärkungen bastelt Sportdirektor Zorc auch an einem neuen Trainerteam. Weil Lucien Favre keinen Vertrautenkreis aus Nizza mit nach Dortmund bringt, ist der BVB noch auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer. Dieser soll nach Kicker-Informationen Edin Terzic heißen. Auch das wollte Zorc gegenüber dieser Redaktion noch nicht bestätigen.

Der ehemalige Jugendtrainer des BVB arbeitete nach seinem Engagement in Dortmund im Trainerstab von Slaven Bilic, zunächst bei Besiktas Istanbul in der Türkei, dann bei West Ham United in der englischen Premier League. Seit November 2017 ist Terzic ohne Verein.

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