Borussia Dortmund

BVB-Profi Sebastian Rode darf nach Knie-Operation auf schnelleres Comeback hoffen

Das Bein in Gips, Hoffnung im Urlaubsgepäck: BVB-Profi Sebastian Rode (28) könnte nach seiner Knie-OP eher wieder fit sein als gedacht. Das beeinflusst auch seinen Wechsel nach Frankfurt.

Das Bein eingegipst, eine gute Portion Hoffnung im Gepäck: Borussia Dortmunds Profi Sebastian Rode hat sich nach seiner Operation am geschädigten Knie in den Urlaub begeben. Mal abschalten, die Wunden verheilen lassen und eine bis zu seiner Verletzung sehr gute Rückrunde im Trikot von Eintracht Frankfurt bilanzieren.

Verletzung nicht so schwerwiegend wie gedacht

Wann Rode wieder auf dem Rasen steht, ist ungewiss. Die prognostizierte Ausfallzeit von rund fünf Monaten könnte er unterschreiten, wenn der Heilungsverlauf optimal verläuft. Gewiss ist gar nichts: In vier bis sechs Wochen will der Mittelfeld-Malocher seine Reha nach Informationen dieser Redaktion soweit intensivieren, dass sich abschätzen lässt, wie sein operiertes Knie auf die Belastung reagiert.

Zuversicht verleiht der Umstand, dass der Schaden im Gelenk nicht so gravierend ausgefallen ist, wie zunächst angenommen. Eintracht Frankfurts Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing erklärte am Dienstag dem "kicker": "Seine Verletzung ist nicht so schwerwiegend wie anfangs gedacht." Der Knorpel musste demnach nicht größer operiert, sondern nur geschält werden. "Man geht davon aus, dass er in drei Monaten wieder auf der Matte steht, wobei man das bei einer solchen Verletzung natürlich nie genau weiß", sagte Steubing.

Rode ab 1. Juli wieder bei Borussia Dortmund

Nach wie vor besteht sowohl bei der Eintracht als auch beim Spieler der Wunsch, dass die Zusammenarbeit in Frankfurt trotz des auslaufenden Leihvertrags weiterläuft. Doch nach aktuellem Stand wird er mit dem Stichtag 1. Juli erst einmal wieder Spieler von Borussia Dortmund. Die Hessen werden genau schauen, ob und wie bald sie mit Rode planen können. "Sebastian ist jetzt erst mal wieder bei Dortmund, aber wir sind daran interessiert, ihn unter unsere Fittiche zu nehmen", sagte Steubing.

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hatte vor drei Wochen angekündigt: "Wir werden in den kommenden Wochen in Ruhe Gespräche mit dem BVB über die weitere Vorgehensweise führen."

Trotz bereits vier größerer Eingriffen an beiden Knien hat Rode immer bewiesen, dass er ein Stehaufmännchen ist. Borussia Dortmund würde ihn, vor drei Jahren für rund 12 Millionen Euro vom FC Bayern München verpflichtet und bis 2020 unter Vertrag, trotzdem ziehen lassen. Eine Entscheidung fällt aber wohl erst in einigen Wochen. Wenn absehbar ist, wie schnell Rode wieder auf die Beine kommt. Erstmal ist noch Schonung angesagt.

Mit dpa-Material

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