Borussia Dortmund

BVB-Torhüter Bürki spielt vorerst nicht mehr für die Nati

Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki (28) wird vorerst nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen. Eine Rückkehr schließt er aber nicht aus. Die Begründung freut den BVB.

Schon vor mehreren Wochen habe er die Verantwortlichen bei der Nationalmannschaft der Eidgenossen über seine Absichten informiert, teilte Bürki in einer Mitteilung des BVB mit. "Es war mir immer eine echte Herzensangelegenheit und eine große Ehre, für mein Heimatland aufzulaufen", sagte der laut Fachmagazin "kicker" beste Torhüter der Bundesliga-Hinrunde.

Sommer hat die Nase vorn

In der Schweizer "Nati" war Bürki jedoch nie die Nummer eins. Erst Diego Benaglio und seit Jahren Yann Sommer vom Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach hatten immer knapp die Nase vorn. So kommt der Borusse und frühere Freiburger nur auf neun A-Länderspiele.

Bürkis Entscheidung gilt zunächst für die EM-Qualifkationsspiele im Kalenderjahr 2019. Sollte allerdings ein Engpass bestehen, dieses Angebot machte der Keeper seinen Torwarttrainer Patrick Foletti, werde er zur Verfügung stehen.

"Verstärkter Fokus auf den BVB"

In den vergangenen Jahren hatte Bürki immer mal wieder Termine bei der Schweizer Auswahl abgesagt, auch aus Verletzungs- und Vorsichtsgründen. Seine derzeit bestechend gute Form sieht er wohl auch darin begründet, seine Einsatzzeiten über die Klubwettbewerbe hinaus besser zu dosieren. Zuletzt war er bei drei Turnieren in sechs Jahren im Kader. Es sei deshalb auch keine Entscheidung gegen das Nationalteam, sondern eine für einen "verstärkten Fokus auf den BVB und meine Gesundheit".

"Ich schließe nicht aus, dass in Zukunft weitere Einsätze hinzukommen, die mich mit Stolz erfüllen werden", erklärte Bürki in einem eigenen Statement auf seinen Socia-Media-Kanälen.

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