Borussia Dortmund

Maximilian Philipp nach enttäuschender Saison beim BVB in Mönchengladbach im Gespräch

In seinem zweiten Jahr beim BVB konnte sich Maximilian Philipp nicht durchsetzen - und die Perspektiven werden schlechter. Steht ein Wechsel innerhalb der Bundesliga an?

23 Pflichtspieleinsätze, drei Tore, zwei Vorlagen. Das liest sich nicht wie die Bilanz eines Offensivspielers. Seit dem 31. Oktober in der 2. Runde des DFB-Pokals wartet Maximilian Philipp auf einen Pflichtspieltreffer. Das Problem: Es fehlen die Gelegenheiten dazu.

Philipp meist nur mit Kurzeinsätzen beim BVB

Nur ein Einsatz über die vollen 90 Minuten, allein in der Rückrunde spielte der 25-Jährige nur drei Mal mehr als 20 Minuten. Im Sturm erhielten Paco Alcacer und Mario Götze regelmäßig den Vorzug. Auf den offensiven Außenbahnen führte kein Weg vorbei an Jadon Sancho und Raphael Guerreiro - selbst nicht an den mitunter formschwachen Christian Pulisic und Jacob Bruun Larsen.

Kein Wunder also, dass sich Philipp nach einem neuen Verein umschaut. Zumal die Konkurrenzsituation in Dortmunds Offensive durch die Verpflichtungen von Julian Brandt und Thorgan Hazard in der kommenden Spielzeit noch um einiges angespannter sein wird.

Philipp auf der Wunschliste von Max Eberl

Zu Hazards Ex-Klub könnte Philipp nach Informationen der Rheinischen Post noch in diesem Sommer wechseln. Die Gladbacher seien derzeit auf der Suche nach dynamischen und schnellen Spielern, die den Spielstil des neuen Trainers Marco Rose verkörpern. "Wir sind dabei und befinden uns in intensiven Gesprächen mit unseren Wunschspielern, und da sind wir schon sehr weit", wird Gladbachs Sportdirektor Max Eberl von der RP zitiert - ohne die Namen der Wunschspieler zu nennen.

Schnell und dynamisch - das ist Maximilian Philipp definitiv. Dazu gesellt sich ein äußert strammer Schuss, der auch Roman Bürki und Marwin Hitz im BVB-Training regelmäßig schwitzen lässt.

15 bis 20 Millionen Euro dürften für Philipp (Vertrag bis 2022) fällig werden, wenn ein Verein ihn fest verpflichten will, auch eine Leihe ist denkbar. Dass Philipp weit oben auf der Wunschliste der Fohlen steht, klingt plausibel. Schließlich zeigte er zumindest in seinem ersten Jahr beim BVB, warum Michael Zorc ihn im Sommer 2017 für 20 Millionen Euro vom SC Freiburg verpflichtet hatte.

Bessere Zahlen im ersten BVB-Jahr

Bis zu seiner komplizierten Knieverletzung im Dezember der Vorsaison erzielte Philipp sechs Tore in 11 Bundesligaspielen, ab März folgten noch einmal drei Treffer in neun Partien. Durchaus möglich, dass Philipp seine Bilanz von bislang 20 Bundesliga-Toren (88 Spiele) in der kommenden Spielzeit bei Borussia Mönchengladbach aufhübschen wird.

"Es kann schnell gehen, aber es kann auch dauern", heißt es von Eberl - wieder ohne konkrete Namen zu nennen: "Mein Ziel als Sportdirektor ist aber natürlich, so zügig wie möglich umzusetzen, was wir uns vorstellen." Dass sich Michel Zorc und Max Eberl auch schnell einig werden können, zeigte allein der Transfer von Thorgan Hazard zum BVB, der schon kurz nach Saisonende fix war.

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