Borussia Dortmund

Zagadou sieht nach seiner Verletzungsmisere Licht am Ende des Tunnels

Eine Fußverletzung beschäftigt Dan-Axel Zagadou viel länger als geplant. Ein Ende der Zwangspause des jungen BVB-Verteidigers scheint jetzt aber in Sicht.

Als Dan-Axel Zagadou im Wintertrainingslager der Borussia in Marbella wieder mit den Mannschaftskollegen auf dem Platz auftauchte und zumindest Teile des Teamtrainings absolvierte, schien das Ende seiner Verletzungs-Zwangspause nahe. Knapp drei Wochen später aber ist der Franzose immer noch nicht wiederhergestellt.

Zwei Monate laboriert der 19-Jährige an seiner Fußverletzung. Und es gab Phasen, in denen es nur sehr langsam voranging. Im Spiel gegen den SC Freiburg hatte er sich den Fuß vertreten, diagnostiziert wurde eine Mittelfuß-Stauchung und -Prellung, auch die Bänder waren in Mitleidenschaft gezogen. Beim folgenden Heimspiel gegen Bremen sah man Zagadou mit einem Spezialschuh durch den Kabinentrakt humpeln. Das deutete an: Es könnte länger dauern.

Zagadou fehlt in einer schwierigen Phase

"Natürlich", gibt Sebastian Kehl zu, "hätten wir ihn gern schon wieder dabei. Aber er und wir mussten geduldig bleiben. Es gab keinen richtigen Rückschlag, aber es ging auch nicht so schnell voran, wie wir das alle erhofft hatten."

Zagadou fehlte in einer Phase, in der Borussia Dortmund gesunde Innenverteidiger im Kader mit der Lupe suchen musste. Die Lage besserte sich auch über die kurze Winterpause nicht wirklich. Abdou Diallo schaffte es immerhin rechtzeitig zum Rückrundenstart zurück ins Team, doch dann verletzte sich auch noch Ömer Toprak. Die Stunde von Julian Weigl war gekommen.

Jetzt ist Toprak wieder gesund, und auch bei Zagadou scheint das Licht am Ende des Tunnels etwas heller. Lucien Favre reagierte in der vergangenen Woche für seine Verhältnisse fast schon euphorisch, als er beschrieb, dass der junge Innenverteidiger "Läufe gemacht" habe, "sogar schnelle Läufe". Bleibt eine Reaktion des Fußes auf die Belastung aus, "könnte er bald wieder ans Teamtraining herangeführt werden", sagt auch Kehl.

Bald wieder Englische Wochen

Diese Woche ist die vorerst letzte mit einer langen Vorbereitung auf das nächste Pflichtspiel, danach folgen zwei Englische Wochen, die es angesichts der Gegner in sich haben. Zagadou als Alternative in der Hinterhand zu haben, ist das Ziel.

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