Bundesliga-Herzschlagfinale

BVB-Boss Watzke: Alle freuen sich auf den Showdown

Mit einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität blickt BVB-Boss Watzke auf das Bundesliga-Herzschlagfinale am Samstag. Auch ohne Titel bewertet der 59-Jährige die Saison als Erfolg.

Im "BVB-Feiertagsmagazin" sprach Dortmunds Geschäftsführer über ... ? das Herzschlagfinale in der Saison 94/95: "Ich war da. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen: Meine Karten hatte ich Freunden versprochen - und ich hatte dann keine Karte. Ich habe mich dann natürlich trotzdem eingedeckt und das erste Mal in meinem Leben auf der Nordtribüne gestanden. Das war spektakulär. Die Feier war im Goldsaal, da hatte ich aber noch keinen Zutritt. Ich war draußen, habe in der Menschenmenge gestanden und den Leuten zugejubelt, die da reingegangen sind."

? die Stimmung innerhalb der Mannschaft: "Ich glaube, dass die Mannschaft den größten Druck jetzt nicht mehr hat. Ich habe gemerkt, dass alle ein bisschen Angst vor der Situation hatten: Die Bayern gewinnen nicht in Leipzig, wir gewinnen nicht gegen Düsseldorf - und haben es dann versiebt. Das war schon großer Ballast. Jetzt hat man schon das Gefühl, dass wir etwas gewinnen können. Wir haben 73 Punkte, die Saison ist für uns insgesamt sehr gut gelaufen und jetzt sollten wir noch das Tüpfelchen auf das i setzen."

? den Showdown am Samstag: "Die Mehrheit rechnet damit, dass die Bayern am Samstagabend Meister sind. Wobei für mich das richtig Schöne ist, dass wir überhaupt wieder so eine Situation haben - das habe ich auch noch nicht erlebt. Ich mache das jetzt 14 Jahre, aber das ist für alle etwas Neues. Alle freuen sich, dass es mal wieder einen Showdown gibt. Und das haben wir bewirkt. Das ist schon eine großartige Leistung von der Mannschaft und vom Trainerteam."

? die Saison 18/19: "Die Bundesliga ist sehr gut gelaufen, das hätten wir uns nicht träumen lassen. Niemand hat uns auf der Rechnung gehabt. Den zwischenzeitlichen Vorsprung haben wir uns erarbeitet. Nach 33 Spieltagen sind wir auf zwei Punkte am FC Bayern dran - das ist mehr, als wir erwartet haben."

? seine Gefühlslage vor dem 34. Spieltag: "Am Samstag wird es wieder schwer, das ist klar. Der Druck, den man aushalten muss, ist schon gewaltig. Am letzten Spieltag hängt es aber stark von der Dramaturgie ab, es ist alles möglich. Daraus ziehen wir den Optimismus. Wir fallen aber nicht ins Bodenlose, wenn es nicht klappt."

? die kommenden Jahren: "Die Bayern werden immer das Maß aller Dinge sein - und wir müssen versuchen, immer mal wieder ranzukommen. Das ist der Weg."

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Nach kreativem Protest gegen AfD-Veranstaltung in Herten: Stephan Brandner verhöhnt Demonstranten
Nach kreativem Protest gegen AfD-Veranstaltung in Herten: Stephan Brandner verhöhnt Demonstranten
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig
Mehr als 80 Tannen verschwunden: Wer hat die Weihnachtsbäume in Gelsenkirchen-Buer gestohlen?
Mehr als 80 Tannen verschwunden: Wer hat die Weihnachtsbäume in Gelsenkirchen-Buer gestohlen?

Kommentare