BVB-B-Junioren stehen im DM-Finale

Borussias U17 hält Druck der Favoritenrolle stand

Dortmund - Die 13. Finalteilnahme beschert der Talentschmiede von Borussia Dortmund das Traum-Endspiel beim FC Bayern München. Die Freude über den Endspieleinzug ist ebenso groß, wie die Erleichterung über den Sieg gegen Leverkusen.

Die Freude bei den B-Junioren von Borussia Dortmund über den 2:0-Triumph nach dem Abpfiff des Halbfinal-Rückspiels um die deutsche Meisterschaft gegen Bayer Leverkusen war groß. Vor einer stimmungsvollen Kulisse durfte der Nachwuchs den Einzug ins Traumendspiel gegen den FC Bayern München gebührend feiern.

Dem Favoritendruck standgehalten

Bemerkbar machte sich bei allen Beteiligten aber auch ein gewisses Maß an Erleichterung, dem Druck der Favoritenrolle standgehalten zu haben. Der souveräne Westmeister wehrte den Ansturm des "Vize", der nach dem etwas schmeichelhaften 1:1 im Hinspiel Morgenluft geschnuppert hatte, mit Bravour ab.

In der Summe beider Partien ging der Erfolg der schwarzgelben Hoffnungsträger in Ordnung. "Nach dem bisherigen Saisonverlauf mit den beiden Punktspielsiegen gegen Bayer und dem vorzeitigen Titelgewinn wäre ein Ausscheiden sicherlich enttäuschend gewesen", resümierte BVB-Coach Sebastian Geppert, der vor allem im zweiten Abschnitt bei drückender Hitze eine starke Vorstellung seiner Schützlinge miterleben durfte.

Gezielte Vorbereitung ab Mittwoch

Am Montag war für die Jungs Regeneration angesagt. Am Dienstag dürfen sie sich nach den Strapazen der letzten Wochen über einen freien Tag freuen. Am Mittwoch dann startet die gezielte Vorbereitung auf den absoluten Höhepunkt beim Titelverteidiger in der bayrischen Hauptstadt. Der Anpfiff erfolgt am Sonntag um 13 Uhr (live bei Sport1) im neuen Nachwuchsleistungszentrum der Bayern.

Die beiden Rivalen des Nachwuchs-Clasico dürfen in dem seit 1977 ausgetragenen Wettbewerb auf eine stattliche Endspiel-Bilanz verweisen. Für den BVB ist es der 13. Finaleinzug bei sechs Siegen und sechs Niederlagen. Die Schwarzgelben rangieren damit in der Bestenliste hinter dem führenden VfB Stuttgart (14 Spiele, sieben Siege, sieben Niederlagen) und vor dem Dritten Bayer München (7/5/2).

Zwei Finalniederlagen gegen die Bayern

Zum direkten Vergleich zwischen Borussen und Bayern kam es bisher zweimal. 2001 setzten sich die Bayern, unter anderen mit Michael Rensing zwischen den Pfosten und Bastian Schweinsteiger im Feld, mit 4:0 durch. Für den BVB im Einsatz damals: David Odonkor. Sechs Jahre später wiederholte der FCB den Erfolg in Dortmund, siegte in der Roten Erde 1:0. Für die Borussen heißt es nun: Aller guten Dinge sind drei.

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