Trainer Lucien Favre von Dortmund gibt vor Spiel ein Interview.
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Lucien Favre ist mit dem BVB gegen Zenit St. Petersburg gefordert.

Die Stimmen zum Spiel

BVB gegen Zenit: Vulkan Favre? „Bin immer so!“ - Torwart-Diskussion geht weiter

Beim Champions-League-Gruppenspiel gegen Zenit St. Petersburg setzte sich der BVB mit 2:0 durch. Die Stimmen vor und nach dem Spiel der Dortmunder.

  • In der Gruppenphase der Champions League* traf Borussia Dortmund auf Zenit St. Petersburg.
  • Nach der Auftaktniederlage des BVB bei Lazio Rom gewann das Team von Lucien Favre mit 2:0.
  • Die Spieler und Verantwortlichen der beiden Teams äußern sich vor und nach der Partie an den Mikrofonen.

Dortmund - Der BVB* meldete sich nach der Niederlage in der Champions League am Wochenende mit einem eindeutigen Sieg im Revierderby zurück. Nun muss die Mannschaft von Trainer Lucien Favre, um dessen Job es neue Gerüchte gibt, den ersten schlechten Eindruck vergessen machen. Sollte man gegen den vermeintlichen Außenseiter aus Russland keinen Dreier einfahren, würde das Erreichen des Achtelfinals in weite Ferne rücken.

Die Stimmen von Sky zum Spiel:

Erling Haaland (BVB) nach dem Spiel über...

... den 2:0-Arbeitssieg: „Wir mussten schnellen Fußball spielen, es war schwer aber im Ende haben wir uns durch den 2:0-Sieg die drei Punkte gesichert. Wir mussten viel arbeiten und auf unsere Chancen warten. Zenit ist ein gutes Team, es war ein wichtige Sieg.“

... sein Tor zum 2:0: „Es war sehr wichtig, es war toll.“

Michael Zorc (Sportlicher Leiter BVB) nach dem Spiel über...

... den 2:0-Sieg: „Wir haben verdient gewonnen. Es war Druck auf dem Kessel nach der Niederlage gegen Lazio aber die Mannschaft hat es gut gemacht. St. Petersburg hat die zwei Busse geparkt und den langen Dzyuba nach vorne geschickt. Wir haben die Außen etwas vernachlässigt und dann kam der Elfmeter, der berechtigt war. Wir haben wieder keinen Torschuss zugelassen, wie letzte Woche.“

... den Arbeitssieg: „Das Spiel wird jetzt nicht in die Fußballgeschichte eingehen, aber es war verdient.“

... den überraschenden Elfmeterschützen Sancho: „Die Jungs wechseln sich da ab, aber solange der Ball im Tor landet, ist es egal.“

... den engagierten Favre an der Seitenlinie: „Er hat sie immer wieder angetrieben, wenn keine Zuschauer da sind, dann hört man es auch. Er hat das Team dazu angetrieben, schneller zu spielen.“

Lucien Favre (Trainer des BVB) nach dem Spiel über...

... sein engagiertes Coaching an der Seitenlinie: „Ich bin immer so! Sie müssen die Augen nur aufmachen (lacht).“

... den Arbeitssieg: „Wir mussten clever spielen, da waren zwei Busse vor dem Tor, sie haben 4-1-4-1 gespielt. Wir mussten weiter vernünftig spielen, um uns keinen Konter zu fangen. Wir haben es gut gemacht.“

... das mühsame Spiel: „Der Gegner stand sehr tief, aber Sie haben Recht. Wir müssen mit dem Ball schneller und intelligenter Spielen. Ich war Mittelfeldspieler, ich weiß das ja. Wir haben es am Ende geschafft und haben 2:0 gewonnen.“

... die Leistung des BVB: „Unsere Leistung war ganz okay, wie ich finde. Wir haben das Spiel gemacht und hatten viel Ballbesitz. Unser Gegner hatte keine Torchance.“

Bei der Frage über Roman Bürki weicht Lucien Favre wieder aus, der Coach äußerte sich bislang nicht klar zur Torwartfrage.

Manuel Akanji (BVB) über...

... den Arbeitssieg: „Wir haben sehr viel Geduld benötigt und haben uns am Ende belohnt. Wir mussten nach der Niederlage im ersten Spiel gewinnen und zum Glück hat es geklappt.“

... den Anspruch: „Von uns wird erwartet, dass wir in jedem Spiel drei Punkte holen. Ich würde nicht sagen, dass wir unter Druck stehen. Das ist unser Anspruch.“

... die heutigen Schwachstellen: „Wir haben manchmal zu viel ‚klein-klein‘ gespielt und haben den letzten Pass nicht gespielt.“

... den defensiven Gegner : „In der ersten Halbzeit hatten wir Aktionen, wo wir auch die Tore machen können. Als wir einen Konter über außen hatten, waren teilweise fünf Spieler hinter dem Ball.“

Lucien Favre (Trainer des BVB) vor dem Spiel über...

... den Gegner: „Ich habe diese Mannschaft mehrmals beobachtet, sie hätten gegen Brüggen gewinnen müssen und hatten viele Torchancen.“

... die Lehren aus dem 3:0-Sieg gegen Schalke 04: „Wir können viele Sachen mitnehmen, wir hatten auch gute Möglichkeiten in der ersten Halbzeit und haben kein Tor kassiert. Wir wussten nach dem Rom-Spiel, dass wir etwas machen müssen. Das war klar.“

... den Einsatz von Roman Bürki: „Bürki ist nicht mehr krank oder verletzt, nun ist er okay. Er spielt wieder, er hat unter mir ja sehr oft gespielt.“

Ein klares Statement darüber, ob Bürki auch die kommenden Wochen im Kasten steht, verweigerte Favre. Stattdessen grinste der Coach und ließ sich nichts entlocken.

... den Startelf-Einsatz von Marco Reus: „Weil wir mehrere Möglichkeiten haben. Ich habe mich am Ende für Marco entschieden, manchmal liegt es nur an Kleinigkeiten.“

Michael Zorc (Sportlicher Leiter BVB) vor dem Spiel über...

... einen Verbleib von Lucien Favre über den Sommer hinaus: Wir haben entschieden, diese Frage im Sommer hinten anzustellen. Wir werden Gespräche führen, aber das ist kein Thema für heute.“

... die Torwart-Frage: „Die Geschichte hat einen sehr langen Bart, wir haben das schon achtundzwanzig Mal versucht zu erklären. Roman ist unser Nummer eins, seit Jahren. Wir haben eine Sonderkonstellation, da Marvin Hitz ein sehr guter Torwart ist und er auch auf seine Einsätze kommen soll. Das ist die ganze Geschichte.“

... das erneute Zuschauer-Verbot aufgrund der Corona-Krise: „Für die Mannschaft war die Fan-Unterstützung der letzten Wochen wichtig, der ökonomische Aspekt war dabei zweitrangig. Wir hatten gegen Freiburg über 11.000 Zuschauer im Stadion, die alle namentlich erfasst wurden. Aber ich will hier nicht rumheulen, wenn ich sehe, wie schwer Gaststätten, Kleinunternehmer oder Fitnessstudios betroffen sind.“

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