Julian Brandt hält die Ablösesummen und Gehälter im Fußball für überzogen.
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Julian Brandt hält die Ablösesummen und Gehälter im Fußball für überzogen.

Nationalspieler im Interview

BVB: Julian Brandt hält Gehälter im Profi-Fußball für überzogen

Nationalspieler Julian Brandt hält die Ablösesummen und Gehälter im Fußball für überzogen. Das sagte er im Interview mit dem Fußballmagazin "11 Freunde".

  • Julian Brandt von Borussia Dortmund hat dem Fußballmagazin "11 Freunde" ein Interview gegeben.
  • Darin kritisiert der 24-Jährige die hohen Ablösesummen im Profifußball.
  • Brandt will den Fußball insgesamt so lassen wie er ist.

Nationalspieler Julian Brandt hält die Ablösesummen und Gehälter im Fußball für überzogen. "Auch wenn Fußball der größte Sport der Welt ist, stehen die Gehälter in keinem Verhältnis zu denen von Normalverdienern", sagte der Profi von Borussia Dortmund in einem Interview des Fachmagazins "11 Freude". 

BVB: "Wir bilden eine eigene Blase"

Das sei nur möglich, "weil Sponsoren unfassbar hohe Summen in den Fußball pumpen". "Ich weiß, dass das alles nicht mit normalen Maßstäben zu messen ist und wir teilweise eine eigene Blase bilden", bekannte der Mittelfeldspieler des BVB.

Der 24 Jahre alte ehemalige Leverkusener glaubt nicht, dass die Ablösesummen für Stars wegen der Corona-Krise sinken werden: "Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein Mbappé nächstes Jahr nur für 80 Millionen Euro wechselt. Irgendein Verein wird die astronomischen Summen zahlen." Brandt warnte vor einem Preisanstieg für Fans. "Wichtig finde ich, dass der Sport kein Luxusgut wird, sondern bezahlbar bleibt. Im Stadion und vor dem Fernseher."

Thomas Müller sorgte mit einer Gehälter-Aussage für Diskussionen beim FC Bayern. Daraufhin gab es etliche Reaktionen - nun wurden Details aus der Kabine enthüllt.

BVB: Brandt ist gegen zu viele Neuerungen

In der Diskussion um die Erneuerung des Fußballs schlug er sich auf die Seite der Traditionalisten: "Gelegentlich kommen neue Vorschläge auf: die Spielzeit auf 60 Minuten reduzieren, neue Turniere, Eliteligen – das finde ich alles Schwachsinn. Lasst den Fußball, wie er ist. So wie wir ihn lieben gelernt haben. Mit all seinen Macken und Tücken. Auch wenn mal was schiefgeht."

dpa

Die Fronten zwischen Manuel Neuer und dem FC Bayern in den Verhandlungen über einen neuen Vertrag sollen verhärtet sein - es geht um das Gehalt.

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