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Nico Schulz (l.) wird gegen den FC Barcelona nicht mit seinen Kollegen - hier Axel Witsel (M.) und Paco Alcacer - jubeln können. Er fehlt verletzungsbedingt beim Champions-League-Auftakt.

Champions-League-Kracher

Ein Kultspieler fehlt gegen Barcelona - dafür könnte ein anderer auflaufen

Vor dem Champions-League-Kracher am Dienstag gegen Barcelona plagen den BVB Personalsorgen in der Abwehr. Aber auch die Katalanen bangen noch um ihren besten Spieler. 

Dortmund - Borussia Dortmund geht mit großem Selbstvertrauen in das schwierige erste Gruppenspiel der Champions League gegen den FC Barcelona. "Wir haben auch in den vergangenen Jahren gegen große Mannschaften hevorragende Leistungen gezeigt. Wir sind selbstbewusst genug, sagen zu können, dass wir dieses Spiel gewinnen können", sagte BVB-Kapitän Marco Reus vor der Partie gegen den spanischen Meister am Dienstag (21 Uhr/Sky).

Favre: "Müssen sehr konzentriert sein"

Bei allem Respekt vor dem Gegner überwiegt auch bei Lucien Favre die Vorfreude. Der BVB-Coach machte aus seiner großen Wertschätzung für den Spielstil der Katalanen keinen Hehl: "Wir freuen uns total, gegen Barcelona zu spielen. Ich habe 1991 dort hospitiert. Das hat mich inspiriert." Favre erwartet eine knifflige Aufgabe: "Wir müssen 95 Minuten auf den Punkt da sein und sehr konzentriert sein."

Nico Schulz steht nicht zur Verfügung

Der Coach muss weiter auf Nationalspieler Nico Schulz verzichten. Die Fußverletzung des 26 Jahre alten Linksverteidigers lässt weiter keinen Einsatz zu. Der Neuzugang feierte in den bisherigen Pflichtspielen einen Einstand nach Maß beim BVB und wird von den Fans im eigenen Stadion bei Ballbesitz regelmäßig frenetisch bejubelt. 

Dagegen kann Favre auf ein Comeback eines anderen Kultspielers hoffen. Denn Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek ist nach überwundenen muskulären Problemen zurück im Training. "Bei ihm wissen wir es noch nicht. Wir müssen warten", sagte Favre.

Auch Messi-Einsatz bei Barcelona in Gefahr

Nach wie vor offen ist, ob Lionel Messi nach wochenlanger Zwangspause in das Barcelona-Team zurückkehrt, der Argentinier war am Montag im Training dabei. "Ich würde mich persönlich freuen, wenn er spielen würde. Er ist einfach der beste Spieler der Welt. Für ist aber wichtig, dass wir uns auf uns konzentrieren und nicht auf Messi", sagte Reus.

4:0-Erfolg gegen Leverkusen als gutes Omen?

Am Samstag feierte der BVB einen hohen 4:0-Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen. Ein gutes Omen für die Champions-League-Premiere in Dortmund?

Außerdem jubelt man bei Borussia Dortmund, weil ein weiterer Star ein längerfristiges Engagement anzustreben und seinen Vertrag zu verlängern scheint.

BVB-Kapitän Marco Reus hat in einem Interview über seine Pläne nach seiner Fußballer-Karriere gesprochen. Was er dann machen möchte, steht für den 30-Jährigen bereits ganz klar fest.

dpa

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