Champions League

BVB-Frust nach Lehrstunde! Bürki und Kehl finden deutliche Worte

Nach dem 0:3 gegen Tottenham herrscht Frust beim BVB. Roman Bürki und Sebastian Kehl finden nach der Lehrstunde in Wembley deutliche Worte. Nun muss gegen Nürnberg der Turnaround her.

Beim BVB hängt nach einer ernüchternden Woche der Haussegen schief. Aus im DFB-Pokal, eine gefühlte Niederlage beim 3:3 gegen Hoffenheim - und nun der fast feststehende K.o. in der Champions League.

"Weil wir nicht gut dagegenhalten können"

Torhüter Roman Bürki fand nach dem 0:3 im Wembley-Stadion am "DAZN"-Mikrofon klare Worte: "Immer wenn es gegen robuste Mannschaften geht, haben wir unsere Schwierigkeiten, weil wir nicht dagegenhalten können. Seit mehreren Wochen bekommen wir Gegentore nach Standards oder Flanken - das ist einfach zu wenig gut verteidigt."

Das Defensivverhalten der Dortmunder bereitet Sorgen. Neun Gegentore kassierte der BVB in den Partien gegen Bremen, Hoffenheim und die Spurs. "In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht mehr gut gemacht. Einige Spieler sind auch untergetaucht. Wir haben kaum noch fußballerische Elemente gehabt und wenige Torchancen herausgespielt. Wir haben uns so ein bisschen ergeben", erklärte Geburtstagskind Sebastian Kehl.

"Solche Phasen gehören in einer Saison dazu"

Vor allem der kapitale Abspielfehler von Achraf Hakimi vor dem 0:1 brachte die Borussia aus dem Tritt: "Ein Gegentor eine Minute nach Beginn der zweiten Halbzeit ist ein Geschenk. Wir dürfen da nicht probieren, den Ball zu spielen, sondern müssen ihn lang nach vorne bringen, weil der Gegner schon im Anlauf ist, um zu pressen", kritisierte Trainer Lucien Favre. Bereits zum dritten Mal in Serie kassierte sein Team drei Gegentreffer.

Bei allem Frust versuchte der Coach, dem Abwärtstrend der zurückliegenden Woche nicht zu viel Bedeutung beizumessen: "Ich mache mir keine Sorgen. Solche Phasen gehören in einer Saison dazu, dann läuft es nicht top." Ähnlich sah es Kehl: "Natürlich ist in der Mannschaft Enttäuschung zu spüren. Dennoch lassen wir uns nicht von unserem Weg abbringen."

Komfortable Ausgangslage in der Liga

In der Liga ist die Ausgangslage mit fünf Punkten Vorsprung auf den FC Bayern München weiterhin komfortabel. Beim Tabellenletzten 1. FC Nürnberg muss am Montagabend (20.30 Uhr) - wohl weiterhin ohne Kapitän Marco Reus - jedoch zwingend der Dortmunder Turnaround her. "Wir müssen noch mehr analysieren und noch mehr arbeiten", so Favre.

Mit dpa-Material

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