Champions League

BVB mit Geduld gegen Atletico - Training ohne Alcacer

Offensivkraft gegen Defensivkunst - das Duell zwischen dem BVB und Atletico Madrid wird zum Duell der Gegensätze. Kapitän Reus fordert Geduld. Torjäger Alcacer fällt wohl aus.

Reifeprüfung, Gradmesser, Bewährungschance, Härtetest: Die Liste der Schlagwörter, die sich um das Champions-League-Heimspiel von Borussia Dortmund gegen Atletico Madrid (Mittwoch, 21 Uhr) ranken, ist lang. Lucien Favre zählt Atletico, derzeit Tabellenfünfter in der spanischen LaLiga und in der Königsklasse mit sechs Zählern punktgleich mit dem BVB in Gruppe A, zu den besten Teams in Europa.

"Eine sehr, sehr große Mannschaft"

Das Team von Trainer Diego Simeone um Superstar Antoine Griezmann sei "eine sehr, sehr große Mannschaft", sagt der BVB-Trainer. Atletico habe in den vergangenen fünf Jahren nicht zufällig zweimal das Finale der Champions League erreicht.

Und wie geht man so eine Reifeprüfung an? Marco Reus sagt: "Wir werden Geduld brauchen." Atletico sei eine Mannschaft, die sehr gut verteidigen könne und die Räume sehr eng mache, erklärt Dortmunds Kapitän. "Wir werden weniger Torchancen bekommen als zuletzt. In den vergangenen Wochen haben wir vorne extreme Qualität gehabt und wenige Chancen gebraucht, um Tore zu machen. Diese Kaltschnäuzigkeit brauchen wir gegen Atletico ganz dringend."

"Wir werden sehen"

Noch nicht abschließend geklärt ist, ob Tormaschine Paco Alcacer seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor einbringen kann. "Wir wissen es noch nicht, wir werden sehen", sagt Favre. Beim Abschlusstraining am Nachmittag im regnerischen Brackel fehlte der Spanier. Als Ersatz steht Maximilian Philipp bereit.

Neben der eigenen Offensivleistung wird gegen Atletico auch die junge BVB-Defensive vor eine große Aufgabe gestellt. Diego Costa und Griezmann zählen zum Besten, was durch die Strafräume der großen weiten Fußballwelt geistert - doch Favre glaubt an seine junge Innenverteidigung, die auch am Mittwoch Abdou Diallo und Dan-Axel Zagadou bilden dürften. "Natürlich, natürlich", meint Favre, "sie sind jung, aber sie sind gut. Sie machen Fortschritte. Sie haben viel vor. Sie müssen noch viel lernen, aber das ist kein Problem." Vor allem gegen Griezmann gelte es, "sehr clever" zu verteidigen, weil er selbst "sehr clever" spiele und "sehr gefährlich" sei.

Ein "besonderes Spiel"

Die Vorfreude auf die Herausforderung Atletico ist jedenfalls groß. "Gegen Monaco war die Vorfreude auch schon groß", sagt Reus. "Aber Atletico ist eine sehr gute und sehr erfolgreiche Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Es ist ein besonderes und wichtiges Spiel."

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