Champions League

BVB will den ersten Schritt beim FC Brügge machen

Champions League - endlich wieder. Borussia Dortmund will sich rehabilitieren für eine misslungene Europapokal-Saison 17/18. Der erste Schritt soll am Dienstag in Brügge vollzogen werden.

Mahmoud Dahoud, der sich als Gestalter in die Dortmunder Mannschaft gespielt hat, freut sich auf die Champions League und auf einen heißen Europapokalabend im engen, lauten Jan-Breydel-Stadion: "Das ist doch geil! Ich mag das sehr." In der Champions League stünden alle Spieler "noch mehr unter Strom. Alle sind noch etwas stiller, konzentrierter in der Vorbereitung."

"Sonst kassierst du sofort ein Tor"

Was passieren kann, wenn der Auftakt misslingt, hat der BVB beim 1:3 in Tottenham vor Jahresfrist erfahren. "Man darf sich auf dem Platz gar keinen Fehler erlauben, sonst kassierst du sofort ein Tor. Und wenn du das erste Spiel verlierst, kannst du das nur schwer ausbügeln", sagte Dahoud im Gespräch mit dieser Redaktion.

"Konzentration" fordert auch Trainer Lucien Favre von seiner Mannschaft. Er will seine Spieler auf alle Eventualitäten vorbereiten, weil er sich nicht sicher sein kann, wie der Gegner auftritt. "Brügge kann das Spiel machen, aber auch kontern. Sie haben viel Qualität und sind gefährlich, über Außen, aber auch im Zentrum."

"Das ist möglich, aber nicht einfach"

Dennoch sind die Blau-Schwarzen aus Belgien der klare Außenseiter in der Vorrundengruppe A, in der der BVB auch auf Atletico Madrid und AS Monaco trifft. "Wir wollen unter die ersten zwei kommen", gibt Favre als Zielsetzung aus. "Das ist möglich, aber nicht einfach." Der gelungene Start in der Bundesliga habe der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben, heißt es im schwarzgelben Lager.

Auch ohne Paco Alcacer (Adduktorenprobleme) und Thomas Delaney (Knieprobleme), die der BVB ersetzen muss, bieten sich dem Trainer viele Optionen bei seiner Aufstellung. Gespannt sein darf man auch darauf, ob die zuletzt nicht berücksichtigen Mario Götze, Shinji Kagawa oder Julian Weigl ihre Chance erhalten.

Witsel im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt stehen wird am Dienstagabend sicher Axel Witsel. Der neue Mittelfeld-Stratege des BVB freut sich auf die Rückkehr in seine Heimat, in Belgien wird ihm große Aufmerksamkeit zuteil, und nach seiner Abstinenz in Asien fiebert er dem Anpfiff entgegen: "Allein die Hymne zu hören wird auf jeden Fall gut tun."

Seine prägende Wirkung auf die Mannschaft mag er nicht zu sehr voranstellen, wohl aber den Fakt, dass sich die fußballerischen Gedanken von Favre bei den Spielern durchsetzen. "Wir fühlen uns mit unserer Spielweise Woche für Woche besser. Es gibt noch ein paar Details zu verbessern, da es viele neue Spieler im Team gibt. Es braucht natürlich ein paar Wochen, aber wir sind auf dem guten Weg."

"Ein Klub wie Dortmund muss weiterkommen"

Wie weit der BVB vorangekommen ist, soll der Start in Brügge zeigen. Mit einem Sieg würde sich die Borussia gleich in eine gute Ausgangsposition bringen. Auch nach wenigen Wochen in Dortmund betont Witsel: "Es wird eng, aber ein Klub wie Dortmund muss weiterkommen."

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Auf in die fünfte Jahreszeit: Endlich werden die  Recklinghäuser Narren wieder regiert  
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Karnevals-Geheimnis gelüftet: Das ist das neue Stadtprinzenpaar in Herten
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Mann will Polizisten beißen, Protest gegen Straßenbaubeiträge dauert an, Radfahrer rettet Reh
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
Warum die Feuerwehr die Heizung im Einsatzfahrzeug volle Pulle aufdrehte
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig
A43-Ausbau: Meilenstein im Kreuz Recklinghausen – A2 wieder dreispurig

Kommentare