DFB-Urteil

Weil Marco Reus neben der Bank saß: DFB verurteilt den BVB zu 10.000-Euro-Geldstrafe

Borussia Dortmund ist vom DFB zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden, weil Marco Reus in Bremen trotz einer Rot-Sperre im Innenraum saß. Auch der BVB-Kapitän muss zahlen.

Weil sich der gesperrte Kapitän Marco Reus während des Bundesliga-Spiels in Bremen am Spielfeldrand aufhielt, muss Borussia Dortmund 10.000 Euro Geldstrafe bezahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Mittwoch. Das Verfahren gegen Reus wurde zudem mit der Auflage eingestellt, dass der Nationalspieler eine Spende in Höhe von 5000 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung überweist.

Gesperrter Spieler darf nicht neben der Bank sitzen

Reus hatte sich während des Bundesligaspiels bei Werder Bremen (2:2) am vergangenen Samstag im Innenraum aufgehalten und neben der Ersatzspielerbank Platz genommen, obwohl er mit einer Rot-Sperre für zwei Spiele belegt war. Dies ist einem gesperrten Spieler allerdings laut den Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung nicht erlaubt.

Dortmund hat dem Urteil bereits zugestimmt. "Zugunsten von Marco Reus geht der Kontrollausschuss davon aus, dass der Verstoß von ihm aus Unkenntnis über die Rechtslage begangen wurde und sich zukünftig nicht wiederholen wird", teilte der DFB mit. BVB-Boss Hans-Jocahim Watzke hatte im Gespräch mit dieser Redaktion zuvor allerdings verlauten lassen, dass man sich des Verstoßes bewusst gewesen sei - und eine Geldstrafe akzeptieren wolle.

Mit Material von dpa

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