Silas Wamangituka mit einem Doppelpack gegen den BVB.
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Silas Wamangituka mit einem Doppelpack gegen den BVB.

11. Spieltag

1:5-Niederlage - Aufsteiger Stuttgart blamiert den BVB

Borussia Dortmund drohen unruhige Zeiten. Mit einem blamablen 1:5 (1:1) gegen den VfB Stuttgart verabschiedete sich der Revierclub vorerst aus dem Titelrennen der Fußball-Bundesliga. Wie schon bei der Niederlage vor zwei Wochen an gleicher Stätte gegen den 1. FC Köln (1:2) bot der BVB trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs von Giovanni Reyna (38. Minute) eine indiskutable Vorstellung.

  • Der BVB verliert erneut sein Heimspiel im Signal Iduna Park.
  • 1:5 gehen die Dortmunder gegen den VfB Stuttgart unter.
  • Dortmund fällt damit auf den fünften Tabellenplatz zurück.

Wie kaum ein anderes Team leidet der BVB unter dem Fehlen der Fans. Denn das 1:4 war saisonübergreifend die sechste Niederlage im achten Heim-Geisterspiel. Der neuerliche Rückschlag dürfte die für Januar angedachten Gespräche über eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages mit Trainer Lucien Favre erschweren.

Selbst die Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Defensivspieler Raphael Guerreiro, Manuel Akanji und Mateu Morey hatte keinen positiven Effekt auf die Spielkultur. Das im Vergleich zum Spiel bei Zenit St. Petersburg auf sechs Positionen veränderte Favre-Team blieb zum wiederholten Mal weit unter seinen spielerischen Möglichkeiten.

Stattdessen bestimmten die Stuttgarter das Geschehen und bereiteten der BVB-Abwehr mit viel Bewegung und schnellem Kombinationsspiel viel Arbeit. Nur die gute Reaktion von Torhüter Roman Bürki bei einem sehenswerten Freistoß von Borna Sosa verhinderte eine frühzeitige Stuttgarter Führung (7.). Nur sechs Minuten später verfehlte VfB-Angreifer Tanguy Coulibaly knapp das Dortmunder Tor.

Kein Haaland - keine BVB-Tore

Soviel Tempo wie die Gäste hatte der BVB nicht ansatzweise zu bieten. Wie schon in den vergangenen Spielen ohne Torjäger Erling Haaland mangelte es dem Aufbauspiel an Tiefe. Das spielte dem VfB in die Karten: Bei einem Konter der Schwaben verursachte Emre Can mit einem Foul an Mateo Klimowicz einen Elfmeter, den Wamangituka verwandelte.

Hätten Coulibaly und Klimowicz nur wenige Minuten später bei einer Doppelchance weniger Nerven gezeigt, wäre der BVB schon früh mit 0:2 in Rückstand geraten. Nur der verschwenderische Umgang der Gäste mit den Möglichkeiten ersparte dem BVB weitere Peinlichkeiten: So scheiterte Klimowicz in der 37. Minute aus guter Position an Bürki.

Ein Tor aus dem Nichts brachte die bis dahin völlig indisponierten Dortmunder zurück ins Spiel. Nach einem Traumpass von Guerreiro auf Reyna ließ der Amerikaner Gäste-Torhüter Gregor Kobel mit einem sehenswerten Schuss aus 14 Metern keine Chance. Nur deshalb gingen die Gastgeber mit einem unverdienten 1:1 in die Pause.

Wamangituka mit dem K.o. für die Dortmunder

Kurz nach dem Wiederanpfiff belohnte sich der VfB ein weiteres Mal für den starken Auftritt. Das leichtsinniges Passspiel von Jude Bellingham und Guerreiro nutzte Orel Mangala und passte den Ball auf Wamangituka, der mit dem 2:1 das vierte Bundesligator für sein Team in Serie erzielte.

Dieses 1:2 wirkte auf die Borussia wie ein K.o.-Schlag. Sowohl beim Treffer von Förster als auch beim 4:1 des starken Coulibaly leistete die Abwehr kaum noch Gegenwehr. In den drei noch vor Weihnachten anstehenden Auswärtsspielen in Bremen, bei Union Berlin und im Pokal bei Eintracht Braunschweig droht der Borussia weiteres Ungemach.

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