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BVB-Kandidat Brandt will sich bald entscheiden - Hazard scherzt mit künftigen Teamkollegen

BVB-Kandidat Julian Brandt wird in den nächsten Tagen über seine sportliche Zukunft entscheiden - das bestätigt Bayer-Boss Rudi Völler. Thorgan Hazard ist da schon einen Schritt weiter.

Im Gladbacher Stadion kennt sich Thorgan Hazard bestens aus. Es war kein Zufall, dass er beim Gang in die Katakomben nach rechts abbog. In die Richtung, in der seine zukünftigen Mannschaftskollegen im Kabinengang standen.

"Begeisterung sofort da"

Minutenlang plauderte er mit seinem belgischen Nationalmannschaftskollegen Axel Witsel, im Vorbeigehen gab es noch einen Knuff von BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Gegenüber den Kollegen von "Eleven Sports" hielt er seine Vorfreude auf Borussia Dortmund nicht zurück. "Es brauchte keine besondere Motivation. Wenn ein Klub wie Borussia Dortmund anfragt, dann ist die Begeisterung sofort da", erklärte Hazard.

Auch über seine Freundschaft mit Axel Witsel, mit dem er sich prächtig amüsierte, sprach der Neuzugang in spe. "Wir stehen natürlich im Kontakt. Ich spreche oft mit ihm. Im nächsten Jahr wird er für mich da sein und mir helfen, mich zu integrieren. Da muss man sich keine Sorgen machen."

Rund 25 Millionen Euro Ablöse

Mit dem BVB hat Hazard schon vor Wochen Einigkeit über einen Vertrag erzielt. Jetzt liegt es nur noch an den Klubs, sich auf eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu einigen.

Gladbachs Sportvorstand Max Eberl hatte bestätigt: "Es würde mich schon sehr überraschen, wenn es nicht klappen sollte." Die Gespräche mit dem BVB seien "sehr weit" fortgeschritten. "Aber die Sache ist noch nicht finalisiert", sagte Eberl. Das dürfte sich in den kommenden Tagen ändern. Als Ablöse fließen nach Informationen dieser Redaktion rund 25 Millionen Euro.

"Eine 50:50-Entscheidung"

Ob Julian Brandt in der kommenden Saison das Trikot von Borussia Dortmund trägt, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden. "Ich gehe davon aus, dass in den nächsten fünf, sechs, sieben Tagen eine Entscheidung fallen wird", erklärte Sportvorstand Rudi Völler am Sonntagvormittag bei "Sky". "Ich weiß", so Völler weiter, "welche Klubs angefragt haben und wohin er nicht gehen wird. Wir warten einfach ab und sind optimistisch. Ich denke, dass es eine 50:50-Entscheidung ist."

Brandt, der in der abgelaufenen Saison sieben Tore erzielte und 17 Treffer vorbereitete, hat in seinem bis 2021 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel verankert. Sie soll bei 25 Millionen Euro liegen. Brandts Marktwert liegt laut "Transfermarkt.de" bei aktuell 45 Millionen Euro.

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