BVB gegen Hoffenheim

Vorfreude und Stress: Stöger vor Heimspiel-Premiere

DORTMUND - Der Sieg gegen Mainz lässt beim BVB viel Ballast abfallen. Zum Abschluss der Hinrunde soll gegen Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr) der nächste Dreier her. Trainer Stöger durchlebt vor seiner Heim-Premiere stressige Tage.

Die Wege des Peter Stöger in Dortmund sind derzeit recht monton. Vom Hotel in der Innenstadt geht es zum Trainingsgelände nach Brackel - und einige Stunden später wieder zurück.

"Die Zeit ist zu kurz"

Die Taktzahl vor der beim BVB sehnlichst erwarteten Winterpause bleibt dabei unvermindert hoch: Zum Hinrunden-Abschluss kommt es am Samstag (18.30 Uhr) zum Topspsiel gegen Hoffenheim, am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) steht das Pokal-Dauerduell beim FC Bayern München auf dem Programm.

"Es ist", sagte Stöger auf der Pressekonferenz, "immer noch sehr stressig. Die Zeit ist zu kurz" Der Sieg in Mainz habe die angespannte Stimmung "etwas gelöst. Das lag aber eher am Ergebnis als an meiner Person."

"Spielern ist die Situation bestimmt nicht egal"

Das in den vergangenen Wochen viel diskutierte Innenleben der Mannschaft ist nach Stögers Ansicht intakt: "Ich habe nicht da Gefühl, dass es innerhalb der Mannschaft Gruppen gibt, die gegeneinander arbeiten. Und den Spielern ist die Situation bestimmt nicht egal."

Mit einem Sieg gegen Hoffenheim würde der BVB in jedem Fall in Schlagdistanz zu den Champions-League-Plätzen überwintern. "Wir arbeiten daran, die letzten beiden Spiele des Jahres erfolgreich zu gestalten", so Stöger.

"Das Gefühl in Dortmund erdrückt dich"

Das durchaus brisante direkte Aufeinandertreffen mit 1899-Coach Julian Nagelsmann, der ab Sommer 2018 als neuer BVB-Coach gehandelt wird, lässt Stöger kalt. "Meine Vereinbarung mit dem Verein gilt bis Saisonende. Ich lasse mich voll darauf ein. Wir wollen bis dahin so erfolgreich wie möglich sein. Julian Nagelsmann macht einen super Job - mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Personell sind gegen 1899 kaum Änderungen zu erwarten. "Es sieht nicht so aus, dass verletzte Spieler bis Samstag zurückkehren." Überhaupt sei die Kaderzusammenstellung derzeit schwierig. "Ich treffe einige Entscheidungen aus dem Bauch heraus", sagte Stöger, der seiner Heimspiel-Premiere mit großer Vorfreude entgegenblickt. "Das Gefühl in Dortmund erdrückt dich - positiv gesehen. Da freue ich mich richtig drauf."

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