Hakan Calhanoglu will in die Bundesliga

Der perfekte Dembélé-Nachfolger: Hakan Calhanoglu bietet sich BVB an

Hakan Calhanoglu (25) will zurück in die Bundesliga. Für die Skandalnudel kommen natürlich nur zwei Vereine in Frage.

  • Hakan Calhanoglu (25) vom AC Mailand kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. 
  • Für den Türken kommen nur zwei Vereine wirklich in Frage.
  • In Vergangenheit sorgte der 25-Jährige für einen der größten Wechselskandale der Bundesliga und dürfte BVB-Fans an Ousmane Dembélé erinnern

Hakan Calhanoglu zum BVB: Damit wäre der perfekte Nachfolger von Ousmane Dembélé gefunden

Hakan Calhanoglu vom AC Mailand könnte sich vorstellen, zum BVB zu wechseln. Oder zum FC Bayern München. In jedem Fall würde der türkische Nationalspieler gerne in die Bundesliga zurückkehren. Aus seiner Sicht kämen nur wenige Klubs in Frage. Borussia Dortmund und der FC Bayern München. Oder eben ein anderer großer Verein. Da bleiben aktuell, zumindest wenn man sich das Gehaltsbudget anschaut, nicht mehr so viele. 

Ob sich Anhänger und Verantwortliche des BVB mit diesem Angebot des Mannes vom AC Mailand anfreunden können? Die fußballerischen Qualitäten des 25-jährigen Nationalspielers der Türkei sind über alle Zweifel erhaben. Wie RUHR24.de* berichtet, erinnert seine Vergangenheit aber stark an genau die Spieler, die niemand mehr in Dortmund sehen will. 

Hakan Calhanoglu: BVB dürfte mit seiner Vergangenheit ein Problem haben

Hakan Calhanoglu absolvierte seine ersten Schritte im Profifußball beim Karlsruher SC. Ex-KSC-Sportchef Oliver Kreuzer sagte im Jahr 2013: "Er ist ein so großes Talent wie damals Mehmet Scholl. Er hat eine große Karriere vor sich." 

Beim Hamburger SV spielte Hakan Calhanoglu insgesamt nur ein Jahr. Der Wechsel vom HSV zu Bayer Leverkusen avancierte zu einem der größten Wechselskandale der Bundesliga. Beim HSV gehörte der Offensivspieler zu den Leistungsträgern. Im Februar 2014, nach nur wenigen Monaten in Hamburg, verlängerte er seinen Vertrag bis 2018. 

Das ärztliche Attest: Hakan Calhanoglu verlässt Hamburg im Skandal

Hakan Calhanoglu sagte zu seiner Vertragsverlängerung, dass er sich in Hamburg sehr wohl fühle und sich freuen würde, in den nächsten Jahren ein fester Bestandteil der Mannschaft zu sein. Doch nur fünf Monate später war er schon Spieler von Bayer Leverkusen. 

Sein Wechsel löste im Zusammenhang mit den im Februar 2014 getätigten Aussagen einen heftigen Shitstorm aus. Am 18. Juni 2014 startete der HSV mit dem Training zur neuen Saison. Ohne Hakan Calhanoglu. Der fehlte und legte ein ärztliches Attest vor: vier Wochen arbeitsunfähig! 

Seine Krankschreibung wurde nach dem erfolgreichen Medizincheck in Leverkusen aufgehoben. Es kam zu einer Schlammschlacht zwischen den Verantwortlichen des HSV und dem Lager von Hakan Calhanoglu

Hakan Calhanoglu könnte dem BVB aus fußballerischer Sicht weiterhelfen

Braucht der BVB einen Spieler wie Hakan Calhanoglu? Der 25-jährige Offensivspieler kann sowohl auf der 10 als auch auf der 6 spielen. Seine Werte in den letzten Jahren sprechen eigentlich für sich. In der vergangenen Saison lief er in 36 Serie-A-Partien und in fünf Europa-League-Spielen auf. Dabei erzielte er vier Tore und gab zwölf Vorlagen. Zudem gehört er zu den besten Freistoßschützen der Welt, wie Roman Weidenfeller sich bestimmt noch erinnert. 

Hakan Calhanoglu kann jeder Mannschaft weiterhelfen. Auch Borussia Dortmund. Die Frage, die man sich beim BVB aufgrund der ganzen Mentalitätsdebatte stellen muss: Passt der 25-Jährige ins Gefüge? Akteure wie Ousmane Dembélé (22) und in Abstrichen auch Pierre-Emerick Aubameyang (30) haben einen faden Beigeschmack hinterlassen. Da klingeln bei dem einen oder anderen Fan auf der Tribüne mit Sicherheit die Alarmglocken. Ähnlich wie beim Startrainer José Mourinho (56), der sich aber mittlerweile Tottenham Hotspur angeschlossen hat.

BVB und die Debatte um die Mentalität - Hakan Calhanoglu könnte schwierig zu vermitteln sein

Ein Spieler wie Hakan Calhanoglu könnte für Probleme zwischen Mannschaft und Fans sorgen. Aktuell ist die Stimmung im Westfalenstadion zwischen Team und Fans grundsätzlich eher distanziert. 

Fakt ist, dass die Aussage zu einem möglichen Wechsel bisher lediglich von Hakan Calhanoglu selbst kam. Es gibt bislang kein Gerücht dazu, dass Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt aktiv wird und dem AC Mailand ein Angebot schickt. Hingegen soll sich der BVB wohl um ein 17-jähriges Toptalent bemühen. Bei Karim Adeymi ist die Konkurrenz jedoch groß. Auch der FC Barcelona soll interessiert sein. 

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa

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