Heimspiel gegen Frankfurt

BVB muss auf Trio verzichten - Alcacer-Einsatz offen

Dortmund - Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt muss der BVB auf ein verletztes Trio verzichten. Offen lässt Trainer Lucien Favre, ob Neuzugang Paco Alcacer schon ein Kandidat für die Startelf ist.

Zwei Wochen ist der Spanier nun offiziell Spieler des BVB, etliche seiner neuen Teamkollegen aber lernt er erst ab dieser Woche so richtig kennen. Am Mittwoch kehrten die letzten noch bei ihren Nationalteams beschäftigten Spieler zurück nach Dortmund, zwei Tage und nur eine richtige Trainingseinheit also bleiben Favre, die richtige Mischung zu finden für die Partie am Freitag, die den dritten Bundesliga-Spieltag eröffnet.

Bruun Larsen drängt in die Startelf

Wie befürchtet, reicht die Zeit für Christian Pulisic nicht. Der US-Amerikaner hatte sich im letzten Training vor dem Spiel in Hannover (0:0) verletzt. "Es geht ihm jetzt besser. Aber die Partie kommt zu früh", so Favre. Dass er mit Ömer Toprak (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Raphael Guerreiro (Muskelverletzung) nicht würde planen können, stand schon vorher fest.

Weil aber Jacob Bruun Larsen nach seiner Testspiel-Gala in Osnabrück (vier Tore) in den Kader drängt und auch Neuzugang Alcacer erstmals zur Verfügung steht, bleibt der Konkurrenz-Druck hoch. Favre schloss beinahe aus, dass der Spanier schon ein Startelf-Kandidat ist. "Wir müssen abwarten, welchen Eindruck die Nationalspieler machen und entscheiden dann", meinte der Schweizer. Es gelte ohnehin "ihn peu a peu zu integrieren".

Kaum taktisches Training möglich

Nachdem der BVB in Hannover Probleme hatte gegen einen Gegner, der weit nach vorne presste, könnte die Partie gegen die Eintracht den nächsten Prüfstein bilden, wie gut sich die neu formierte Mittelfeldreihe vor der Kette aus Drucksituationen befreien kann.

Problem für Favre: Trainieren konnte er das in der Bundesliga-Pause nicht allzu intensiv. Nur Mahmoud Dahoud stand ihm zur Verfügung, Axel Witsel kehrte erst am Mittwoch nach Dortmund zurück, Thomas Delaney auch erst zu Wochenbeginn. "Sie pressen gern, sie kontern mit wenig Kontakten", beschreibt Dortmunds Trainer die Herangehensweise. Taktisch variiert die Eintracht zwischen einem 3-4-3- und einem 4-4-2-System.

Sieben Spiele in 22 Tagen

Nach dem schnellen Break nimmt die Saison mit drei Englischen Wochen in Serie richtig Fahrt auf. Sieben Partien warten in den kommenden 22 Tagen auf die Borussia - danach wird man klarer sehen, wohin der Weg führen könnte.

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