Hohe Geldstrafe

Ohne Führerschein unterwegs: BVB-Spieler Marius Wolf muss tief in die Tasche greifen

Wieder einmal Führerschein-Ärger beim BVB: Marius Wolf ist ohne Fahrerlaubnis am Steuer seines Autos erwischt worden. Dafür wurde er jetzt zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

Wolf muss seinen Führererschein für drei Monate abgeben und eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro zahlen - in 30 Tagessätzen.

Mehrfach erwischter Temposünder

Der Vorfall ereignete sich bereits im März 2018, wie die "Mainpost" am Freitag berichtet. Wolf hatte zuvor als mehrfach erwischter Temposünder seinen Führerschein wiederholt kurzzeitig abgeben müssen und sogar schon ein Aufbauseminar absolviert, berichtet die Lokalzeitung. Gegen den Strafbefehl hatte Wolf Einspruch eingelegt - daher kam es zu einer Verhandlungen.

Die drakonische Strafe wurde nun am Freitag verhängt, Wolf selbst war bei der Verhandlung persönlich nicht anwesend. Er ließ sich durch einen Anwalt vertreten.

Dauerhafter Enzug der Fahrerlaubnis möglich

Für Wolf könnte es allerdings noch schlimmer kommen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass auch ein dauerhafter Entzug der Fahrerlaubnis im Raum steht.

BVB-Mediendirektor Sascha Fligge erklärte am Freitagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Borussia Dortmund hat von dem Vorgang keine Kenntnis. Wir werden in der kommenden Woche mit dem Spieler sprechen, um mehr zu erfahren."

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Große Freude beim SC Herten: Der Verein bekommt einen Kunstrasenplatz
Große Freude beim SC Herten: Der Verein bekommt einen Kunstrasenplatz
Coronavirus: Neue Test-Strategie in der Stadt Dortmund - das steckt dahinter
Coronavirus: Neue Test-Strategie in der Stadt Dortmund - das steckt dahinter
Nächste Runde im Bellingham-Poker: "Man kann verstehen, warum Vereine wie der BVB..."
Nächste Runde im Bellingham-Poker: "Man kann verstehen, warum Vereine wie der BVB ..."
Abiturprüfungen im Kreis Recklinghausen finden statt, werden aber verschoben
Abiturprüfungen im Kreis Recklinghausen finden statt, werden aber verschoben
Sek-Einsatz wegen Reichsbürger – er soll mit Gewalt gedroht haben
Sek-Einsatz wegen Reichsbürger – er soll mit Gewalt gedroht haben

Kommentare