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Usain Bolt will sich im Training bald das Trikot von Borussia Dortmund überstreifen.

Konkurrenz für Aubameyang?

Sprintstar Usain Bolt will beim BVB trainieren

DORTMUND - In Dortmund könnte es bald zum Aufeinandertreffen zwischen dem schnellsten Mann der Welt und dem schnellsten Stürmer der Bundesliga kommen. Usain Bolt, neunfacher Olympiasieger und Weltrekordhalter über 100 und 200 Meter im BVB-Trikot? Die Borussia hat dem Plan bereits zugestimmt.

Bolt hat in einem Interview mit dem britischen "Guardian" angekündigt, ein Probetraining bei Borussia Dortmund absolvieren zu wollen. Er habe bereits mit BVB-Trainer Thomas Tuchel gesprochen und werde demnächst ein paar Tage mittrainieren. "Dann werden wir sehen", wird er zitiert. Das klingt kühn – doch der BVB hat bereits sein Okay gegeben.

Duell mit Aubameyang?

„Das ist kein Scherz“, erklärte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf Anfrage dieser Redaktion, „Usain Bolt hatte schon länger den Wunsch, bei einem Fußballverein mitzutrainieren. Dass er uns gewählt hat, ist eine Ehre für uns. Unser Trainer Thomas Tuchel findet das gut. Für unsere Spieler ist das sicher auch super.“

Für eine Anstellung beim BVB dürfte der Jamaikaner allerdings eher nicht in Frage kommen, Bolt ist bereits 30 Jahre alt – und sein fußballerisches Talent soll längst nicht so groß sein wie sein läuferisches. Spannend dürfte aber das Zusammentreffen mit BVB-Angreifer Pierre-Emerick Aubameyang werden. Der Gabuner läuft laut eigener Aussage die ersten 30 Meter in 3,7 Sekunden – eine Bestzeit, mit der er Bolt auf dieser kurzen Strecke durchaus Konkurrenz machen könnte. „Die beiden können dann ja mal einen Sprint gegeneinander machen“, scherzte Watzke.

Bolt soll in einer Vorbereitungsphase in Dortmund vorbeischauen. Ob allerdings bereits in diesem Winter oder erst im Sommer, wenn er seine Leichtathletik-Karriere vermutlich beenden wird, ist noch nicht abschließend geklärt.

Beide sind Puma-Partner

Ganz zufällig haben sich Bolt und der BVB nicht gefunden: Sowohl der Sprinter als auch Borussia Dortmund werden vom Sportartikelausrüster Puma gesponsort. Bolt ist neben Popstar Rihanna das weltweite Aushängeschild des Konzerns. Beim BVB sind die Herzogenauracher nicht nur offizieller Ausstatter, sondern auch Anteilseigner (Aktienanteil: fünf Prozent). Ein Showtraining von Weltstar Bolt beim BVB dürfte weltweit gigantische Werbewirkung erzielen.

Bolts Herz schlägt eigentlich für Manchester United – mehrmals hatte er sich dort bereits angeboten. Sein Problem: Die Mannschaft von Star-Trainer José Mourinho wird von Puma-Konkurrent Adidas ausgerüstet.

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