Leihgeschäft bis Sommer

BVB-Mittelfeldspieler Rode vor Rückkehr nach Frankfurt

BVB-Mittelfeldspieler Sebastian Rode steht vor der Rückkehr zu Eintracht Frankfurt. Der 28-Jährige soll ab Januar zunächst auf Leihbasis für sechs Monate zu den Hessen zurückkehren.

Informationen dieser Redaktion bestätigen einen Erstbericht der Frankfurter Rundschau vom Sonntagvormittag.

Spielpraxis in der U23

Auch in der Hinrunde dieser Spielzeit hat Sebastian Rode die Partien seines BVB zumeist von der Tribüne aus verfolgt, er hat auch einige Partien in der U23 absolviert, um Wettkampfpraxis zu bekommen. Eine ernsthafte Alternative war er nach einer Verletzungs-Odyssee, die ihn beinahe 18 Monate seiner Karriere gekostet hat, aber auch unter Lucien Favre nicht.

Jetzt beenden Rode und der BVB zunächst einmal die wenig produktive Zusammenarbeit. Rode will bei der Eintracht, für die er von 2010 bis 2014 spielte, seine Karriere neu beleben. Die Frankfurter suchen im defensiven Mittelfeld einen Ersatz für den nach einer Leistenoperation noch länger fehlenden Lucas Torro.

Hartnäckige Verletzungen

Rode war nach der Europameisterschaft 2016 vom FC Bayern zur Dortmunder Borussia gewechselt. Die Hoffnung, in ihm den gesuchten "Mentalitätsspieler" für das defensive Mittelfeld gefunden zu haben, erfüllte sich aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht. Alle seine 14 Bundesliga-Spiele im schwarzgelben Trikot machte der gebürtige Südhesse in seiner ersten BVB-Saison. Nur fünf davon bestritt er allerdings in der Startelf. Auch in der Champions League und im DFB-Pokal zählte er nicht zu den Stammkräften.

Dann warfen ihn mehrere hartnäckige Verletzungen zurück. Muskuläre Probleme waren sein ständiger Begleiter, dazu kamen eine Stressreaktion des Knochens sowie zwei Leistenoperationen: Schon in der Rückrunde 2016/17 konnte der damalige Trainer Thomas Tuchel auf ihn nicht mehr bauen, die komplette Saison 2017/18 verbrachte Rode im Krankenstand. Im Sommer meldete er sich zwar fit zurück, doch auf seiner Position im defensiven Mittelfeld bekam der 28-Jährige auch unter Lucien Favre kein Bein an die Erde.

Vertrag in Dortmund läuft bis 2020

Rodes BVB-Vertrag läuft eigentlich noch bis zum Sommer 2020. Ähnlich wie bei Nuri Sahin wird der BVB auch Sebastian Rode keine Steine in den Weg legen, sollten die Frankfurter ihn im Sommer dann fest verpflichten wollen. Zwölf Millionen Euro überwies der BVB seinerzeit an die Bayern, diese Summe wird Dortmund nicht annähernd wieder hereinholen können. Dafür aber spart man ab Januar vorerst sein nicht gerade geringes Gehalt.

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