Notbremse gegen Hoffenheim

BVB hofft auf eine milde Strafe gegen Abdou Diallo

Mit Ungeduld wartet der BVB auf eine Nachricht aus Frankfurt: Nach der Roten Karte gegen Diallo wird eine Stellungnahme des DFB für Montag erwartet. Dortmund hofft auf eine milde Strafe.

Weil am Mittwoch schon das nächste Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (20.30 Uhr, Signal Iduna Park) auf dem Programm steht, drängt die Zeit für eine Entscheidung des DFB-Sportgerichts.

"Noch nicht einmal ein Foul"

"Wir gehen davon aus, dass es gleich einen Vorschlag mit einem Strafmaß geben wird", sagte Sportdirektor Michael Zorc auf Anfrage dieser Redaktion am Sonntag. Diallo wird der Borussia mindestens im Spiel gegen den Aufsteiger nicht zur Verfügung stehen. Da Schiedsrichter Harm Osmers den Zweikampf des Franzosen mit dem Hoffenheimer Kramaric als Notbremse gewertet hat, droht Diallo allerdings eine darüber hinausgehende Sperre - mindestens auch für das Auswärtsspiel in Leverkusen.

Der BVB will die Nachricht aus Frankfurt abwarten und "dann beraten, wie wir damit umgehen", sagt Zorc. "Aus meiner Sicht war es keine Notbremse, es war noch nicht einmal ein Foul." Weil Diallo den Ball mit dem Kopf zu Torhüter Roman Bürki zurückgespielt hatte, habe für Kramaric gar nicht die Möglichkeit bestanden, noch an die Kugel zu kommen.

Neue Chance für Zagadou

Um eine Sperre von mindestens einer Partie wird Diallo allerdings nicht herumkommen. Und da Ömer Toprak nach seinem Muskelfaserriss gerade erst ins Lauftraining eingestiegen ist, öffnet sich für Dan-Axel Zagadou die Chance auf einen Startelf-Einsatz.

Zagadou hat bei den Profis zuletzt im März im Europa-League-Spiel in Salzburg (1:1) auf dem Platz gestanden, die fehlende Spielpraxis beim 19-jährigen Franzosen bereite ihm aber "keine Bauchschmerzen", so Zorc. "Die Entscheidung, wer spielt, liegt letztlich beim Trainer. Aber Zagadou trainiert hervorragend!"

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