Öffentliches Training

Gute BVB-Stimmung in Brackel - Warten auf Alcacer

Dortmund - Gute Stimmung beim BVB am Tag nach dem Leipzig-Spiel. Das Warten auf Paco Alcacer geht derweil weiter. Sportdirektor Zorc muss sich auch mit einigen Härtefällen auseinandersetzen.

Michael Zorc konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch etwas passiert", sagte der BVB-Sportdirektor am Montag am Rande des öffentlichen Trainings auf die Frage, ob es in puncto neuem Stürmer, also in der Personalie Paco Alcacer vom FC Barcelona, Vollzug zu vermelden gebe. Scheinbar noch nicht. Aber: "Es ist ja bald vorbei. Endlich, oder?"

Kader wächst auf 30 Spieler an

Damit spielte Zorc auf das Ende der Transferperiode an. Bis Freitag Punkt 18 Uhr hat der BVB noch Zeit, die letzten Details des Alcacer-Deals zu klären. Solange wird es allerdings wohl nicht dauern. Es dürfte früher Klarheit herrschen. Der Alcacer-Transfer befindet sich auf der Zielgeraden, der letzte Zugang dieses Transferfensters ist im Anflug auf den BVB. Es läuft auf ein Leihgeschäft mit Kaufoption hinaus.

Sobald der Transfer dann auch offiziell perfekt ist, wächst der Kader von Borussia Dortmund auf 30 Spieler an. Derzeit ist nur Jacob Bruun Larsen verletzt, aber auch der Däne steht kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Wie viele Härtefälle die Kadergröße nach sich ziehen kann, zeigte der Blick auf den Spielberichtsbogen am Sonntag beim 4:1 gegen RB Leipzig. Unter anderen Ömer Toprak, Jeremy Toljan, Nuri Sahin, Shinji Kagawa und Julian Weigl, der noch ein wenig Trainingsrückstand besitzt, tauchten allesamt nicht im Spieltagskader des BVB auf.

"Es wurde gesprochen, es wurde kommuniziert"

Am Montag gesellten sich dann im Training noch die Reservisten des Leipzig-Spiels hinzu - und verlängerten die Liste der Härtefälle. Mario Götze, Raphael Guerreiro, Jadon Sancho und Achraf Hakimi übten im Nieselregen, während die Spieler, die am Sonntag auf dem Platz gestanden hatten, fleißig Autorgramme schrieben.

"Der Kader ist sicherlich nicht zu klein", sagte Zorc am Montag, "es gibt in der Tat Härtefälle." Der BVB könne eben immer nur 18 Spieler nominieren. "Es kommt allerdings auch nicht überraschend. Es wurde gesprochen, es wurde kommuniziert, wie es aussieht. Damit müssen wir jetzt alle professionell umgehen." Und es ist ja "nicht ausgeschlossen, dass noch etwas passiert". Das gilt auch auf der Abgangsseite.

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