Pulisic-Nachfolger

BVB-Wunschspieler Hazard: Gladbach drängt auf Entscheidung bis Ostern

Thorgan Hazard lässt noch offen, wo er in Zukunft Fußball spielen möchte. Der Belgier steht weit oben auf der BVB-Wunschliste. Sein aktueller Klub fordert bis Ostern eine Entscheidung.

Verlängert er? Oder wechselt er? Thorgan Hazard hat sich bislang noch nicht geäußert, wo er zukünftig auf Torejagd gehen möchte. Der kleine Bruder von Superstar Eden Hazard besitzt bei Borussia Mönchengladbach zwar noch einen Vertrag bis 2020, doch es gilt als sicher, dass er die Elf vom Niederrhein bereits in diesem Sommer verlassen wird, sofern er seinen Vertrag in Mönchengladbach nicht verlängert. Einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2020 soll es nicht geben, dass ist weder der Wunsch des Spielers noch der Wunsch der Gladbacher Verantwortlichen.

Interessenten stehen Schlange

An Interessenten für einen Transfer im Sommer mangelt es nicht. Bei Borussia Dortmund gilt Hazard als heißester Anwärter auf die Nachfolge von Christian Pulisic, der den BVB im Sommer in Richtung FC Chelsea verlässt. In 27 Pflichtspielen in dieser Saison erzielte Hazard wettbewerbsübergreifend zwölf Tore und legte elf Treffer auf. Zahlen, die Begehrlichkeiten wecken. Bei anderen Vereinen, aber auch beim Spieler selbst. Hazard will in die Champions League - und die kann Borussia Mönchengladbach aktuell nicht garantieren. Ein Punkt Vorsprung auf Eintracht Frankfurt auf Rang fünf sorgen nicht gerade für Planungssicherheit.

Planungssicherheit, die Borussia Mönchengladbach allerdings gerne in naher Zukunft hätte. Max Eberl, der Sportdirektor der Fohlen, sagt: "Wir haben immer gesagt, dass wir als Verein irgendwann eine Entscheidung wollen. Ostern ist so eine Linie, da müssen wir schon mehr Fett an die Rippen bekommen. Aber jeden Tag etwas zum Thema zu sagen, das bringt uns nicht weiter."

Der Spieler möchte noch abwarten

Die Zeit drängt allmählich, auch wenn sich an den Fakten bislang nichts geändert hat. Gladbach möchte am liebsten mit dem Spieler verlängern, der Spieler möchte noch abwarten. Drei Wochen bleiben, dann sollten alle schlauer sein - und das gilt auch für Borussia Dortmund.

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