Rassismus-Ermittlungen eingestellt

BVB-Torjäger Batshuayi: Muss meine Einbildung sein

DORTMUND - Die Europäische Fußball-Union UEFA untersucht nicht weiter, ob Borussia Dortmunds Profi Michy Batshuayi beim Europa-League-Spiel bei Atalanta Bergamo rassistisch beleidigt worden ist. Der BVB-Stürmer reagiert fassungslos.

Batshuayi hatte sich nach der Partie Ende Februar über rassistische Rufe von den Zuschauerrängen beklagt. Nach Angaben des Belgiers waren die Rufe aus dem Block mit den Atalanta-Fans gekommen. Am Abend teilte der Stürmer via Twitter mit, dass er über die Entscheidung der UEFA laut lachen müsse. "LOL. : " und "Es waren ja nur Affengeräusche. Wen interessiert das?", schrieb er.

Die UEFA verhängte allerdings eine Strafe von 34.000 Euro gegen den italienischen Erstligisten Bergamo. Auch Dortmund muss 40.000 Euro zahlen. Fans beider Klubs hatten während des Spiels unter anderem Pyrotechnik gezündet.

Aus im Achtelfinale

Der Bundesligist hatte in dem Rückspiel in Reggio Emilia ein 1:1 erreicht und sich dadurch für die nächste Runde qualifiziert, weil er das Hinspiel 3:2 gewonnen hatte. Im Achtelfinale scheiterte der BVB allerdings an Salzburg.

Von dpa

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