Reus ist bereit für den Saisonendspurt

BVB muss gegen den VfB Stuttgart eine Reaktion zeigen

DORTMUND - Pünktlich zum Saisonendspurt meldet sich Marco Reus beim BVB zurück. Es steht viel auf dem Spiel. Der 28-Jährige will Dortmund in die Champions League führen - und anschließend mit dem DFB-Team zur WM nach Russland fahren.

Marco Reus (28) und Ömer Toprak (28) kehren gegen den VfB Stuttgart nach überstandenen Verletzungspausen am Sonntag (15.30 Uhr, live auf Sky) zurück in den BVB-Kader. "Sie haben bislang das Trainingsprogramm komplett absolviert", erklärte Trainer Peter Stöger.

Fünf Spiele, keine Niederlage

"Das bedeutet, dass es gut aussieht. Das bedeutet auch, dass man davon ausgehen kann, dass sie auf jeden Fall im Kader stehen werden." Ob die beiden Spieler eine Option für die Startelf sind, möchte Stöger kurzfristig entscheiden. "Aber sie sind auf jeden Fall ein Teil der Mannschaft."

Besonders Reus' Rückkehr wird der Dortmunder Offensive guttun. Der Nationalspieler, der nach überstandenem Kreuzbandanriss erst im Februar in die BVB-Startelf zurückgekehrt war, erzielte in bislang fünf Bundesliga-Spielen in dieser Saison drei Tore. In diesen fünf Spielen blieb der BVB ohne Niederlage, holte drei Siege und spielte zweimal unentschieden.

Viel eigener Ballbesitz

Seit Mitte März stoppten muskuläre Probleme Reus erneut. Nun soll er, so hoffen alle Verantwortlichen beim BVB, für den Rest der Saison zur Verfügung stehen und dabei helfen, die Qualifikation für die Champions League zu sichern.

Das gilt auch für Ömer Toprak. Der Innenverteidiger hat seine Adduktorenbeschwerden überwunden und dürfte ebenfalls eine Option für die Startelf am Sonntag sein. Gegen kompakte Stuttgarter erwartet Stöger "viel eigenen Ballbesitz" - und insbesondere in der Spieleröffnung hat Toprak Vorteile im Vergleich zu Sokratis.

Auch Yarmolenko vor Rückkehr

Zumindest eine reelle Chance auf einen Kaderplatz besitzt auch Andrey Yarmolenko, der seine Fußverletzung auskuriert hat. "Bei Yarmo sind wir froh, dass er mit der Mannschaft trainiert hat", sagte Stöger am Freitag. "Wir schauen mal, wie der Kader aussieht. Es könnte sein, dass wir ihn mitnehmen, aber eigentlich braucht er noch ein wenig Zeit."

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