Ruhr-Cup

BVB-U19 verliert das Endspiel im Elfmeterschießen

Dortmund - Borussia Dortmund muss weiter auf den zweiten Titelgewinn beim Ruhr-Cup warten. Gegen Rapid Wien verliert der BVB das Finale im Elfmeterschießen. Nun geht es in die neue Saison.

Eigentlich war alles angerichtet für den BVB-Jubel im Stadion Rote Erde. Mit der letzten Aktion des Endspiels hätte der kurz zuvor eingewechselte Emre Aydinel die Schwarzgelben zum Turniersieg schießen können. Aber Dortmunds Stürmer versagten die Nerven.

Fahriger Start der Dortmunder

Für Aufregung sorgte im BVB-Lager der direkt nach der Parade des Wiener Torhüters abgegebene Schlusspfiff des Schiedsrichters - Jano Baxmanns Nachschuss landete zwar im Tor, zählte aber nicht. Eine sicherlich unglückliche, aber dem Regelwerk entsprechende Entscheidung. Edwin Boekamp, Sportlicher Leiter der Nachwuchsabteilung, haderte dennoch: "Das habe ich in 50 Jahren Fußball noch nicht erlebt."

So wurde Wiens Keeper Niklas Hedl zum Helden des Vormittags, weil er im anschließenden Elfmeterschießen auch den Versuch von Reda Khadra parierte. Der Triumph der Österreicher war unterm Strich verdient. Vor allem in den ersten 30 Minuten - der BVB wirkte fahrig in seinen Aktion und leistete sich zahlreiche Abspielfehler - gab Rapid klar den Ton an. Die Führung nach 14 Minuten war hochverdient.

Ausgeglichener zweiter Durchgang

Besagter Hedl brachte den BVB dann zurück ins Spiel. Eine mit viel Schnitt getretene Ecke von Immanuel Pherai faustete sich der Keeper ins eigene Tor. Nach dem Seitenwechsel sahen die rund 500 Zuschauer eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Doch die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen.

"Rapid ist ein würdiger Gewinner. Im Elfmeterschießen zu verlieren, ist natürlich ein bisschen unglücklich - trotzdem ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft", sagte BVB-Trainer Benjamin Hoffmann. Die U19 startet am kommenden Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (Brackel, 11 Uhr) in die Saison 18/19. "Die Jungs haben sich gefunden, da hat die Woche in Los Angeles geholfen. Wir wollen in der neuen Spielzeit dominant auftreten und um die Meisterschaft mitspielen", so Hoffmann.

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