Für den BVB sind zwei Tore Pflicht

Stöger steht in Salzburg vor seiner schwierigsten Aufgabe

SALZBURG - Peter Stöger steht vor seiner schwierigsten Aufgabe: Nach dem 1:2 im Hinspiel benötigt Borussia Dortmund am Donnerstag (21.05 Uhr) im Achtelfinal-Rückspiel einen Sieg und muss dabei mindestens zwei Tore schießen.

Auf der Pressekonferenz sprach Stöger über...

? Spieler, die ihm bei Salzburg gefallen haben: "Ich habe viele gesehen, sie haben uns es sehr schwer gemacht. Ich möchte aber keine Namen nennen."

? die Herangehensweise nach dem 1:2: "Sie legen ihr Spiel auf zweite Bälle, auf Umschaltspiel an. Da waren wir im Hinspiel nicht gut genug aufgestellt. Das haben wir nicht optimal verteidigt. Wir brauchen insgesamt eine deutliche Steigerung."

? das Dortmunder Selbstverständnis: "Ich hatte angesprochen, was jedem klar war. Wir waren der Favorit, dieser Rolle sind wir nicht gerecht geworden. Die Aufgabe ist jetzt mit dem Ergebnis und nur einmal 90 Minuten ungleich schwerer. Wir sind nicht chancenlos, aber wir brauchen eine bessere Leistung."

? seinen Optimismus: "Seit Mitte Dezember haben wir kein Meisterschaftsspiel mehr verloren. Das ist für deutsche Bundesliga keine Selbstverständlichkeit. Salzburg auf der anderen Seite wittert eine unglaubliche Chance, aber zu lösen ist die Aufgabe von uns dennoch."

? ein mögliches Elfmeterschießen: "Das ist ja eine nervliche Belastung, keine qualitative Frage. Deshalb haben wir es nicht trainiert.

? seine Rückkehr nach Salzburg: "Ich habe hier oft als Spieler und Trainer gespielt. Aufgrund der Struktur der Liga triffst du dich da alle paar Wochen. Jetzt war ich lang nicht hier, dazu ist es Europapokal und ich bin Trainer einer deutschen Mannschaft. Das ist schon eine andere Situation."

? die Pflicht, zwei Tore zu erzielen: "Ich hoffe, dass es ein anderes Spiel wird als vergangene Woche, aber in der Grundstruktur wird sich nicht viel ändern. Wir wollen den Ball kontrollieren und daraus Druck ausüben, Salzburg spielt mit viel Tempo, setzt auf enge Räume und Aggressivität."

? persönlichen Druck: "Ich habe gelesen, dass es ja um meinen Job geht. Ich versuche jetzt erst einmal, eine gute PK zu machen. Was morgen wird, mal sehen (lacht). Auf dem Level, wo wir unterwegs sind, ist die Luft eben dünn. Da steht man ständig auf dem Prüfstand."

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