Talentierter Nachwuchsspieler

BVB-Küken Gomez geht mit klarem Ziel in die Saison

Dortmund - Sergio Gomez ist mit 17 Jahren der jüngste Spieler im BVB-Kader. In der neuen Saison will Dortmunds Küken das Vertrauen des Trainers gewinnen.

Einen ganz wichtigen Satz der deutschen Sprache beherrscht Sergio Gomez schon im Schlaf. "Schalke ist Derby", sagt das 17-jährige Küken des BVB-Kaders. Dann grinst er. "Mit den Wörtern, die ich schon kenne, kann ich mittlerweile die Zusammenhänge verstehen" - und das mit Schalke und dem Derby ist ja nun wahrlich ein wichtiger.

Geduld ist gefragt

Seit gut einem halben Jahr ist Gomez nun in Dortmund. Er ist der jüngste Spieler im Kader von Borussia Dortmund. Zusammen mit Jadon Sancho ist der Spanier der einzige Spieler beim BVB, der das Geburtsjahr 2000 im Spielerpass stehen hat. Zwei Kurzeinsätze hat Peter Stöger dem 1,70 Meter großen Linksfuß in der vergangenen Saison geschenkt. Beim 3:0 gegen den VfB Stuttgart und beim 4:0 gegen Bayer Leverkusen durfte Gomez für insgesamt sieben Minuten Bundesligaluft schnuppern.

"Mein Ziel ist es, so viele Minuten wie möglich zu spielen. Ich möchte das Vertrauen des Coaches gewinnen", sagt Gomez, angesprochen auf seine Ziele für die kommende Saison. Das klingt durchaus forsch. Die Konkurrenz ist riesig im BVB-Mittelfeld. Gomez wird sich gedulden müssen, hat allerdings den großen Vorteil, dass er aufgrund seines jungen Alters immer wieder Spielminuten in der U19 des BVB sammeln kann, wenn es bei den Profis nicht für Spielpraxis reicht. Trainieren aber soll er - Stand jetzt - ausschließlich in der ersten Mannschaft.

"Die Mannschaft hilft mir sehr"

Rund drei Millionen Euro hat der BVB Ende Januar für Gomez an den FC Barcelona überwiesen. Es ist eine Investition in die Zukunft. Gomez wechselte 2010 vom kleinen Espanyol zum großen FC Barcelona, durchlief alle Jugendnationalmannschaften Spaniens sowie die berühmte "La Masia", die Jugendakademie der Katalanen.

Im Januar folgte dann der Wechsel nach Dortmund. Rückblickend sagt Gomez: "Es ist sehr schwierig, sich in einem neuen Umfeld anzupassen." Das gehe beim deutschen Wetter los und mit der deutschen Sprache weiter. Aber: "Die Mannschaft hilft mir sehr."

Deutschunterricht dreimal pro Woche

Bis zu dreimal pro Woche steht für Gomez Deutschunterricht auf dem Stundenplan, damit die Integration noch leichter fällt. "Ich kann mich immer besser verständigen", sagt der gebürtige Katalane. Und fügt an: "Ich will Teil der Entwicklung beim BVB sein."

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